15. Oktober 2018

Am 12. Oktober organisierte das Mobilitätsmanagement Weinviertel die Fachexkursion zum Thema Begegnungszonen. Es gibt schon zahlreiche Beispiele in Österreich, aber jede Begegnungszone sollte hinsichtlich ihrer Gestaltung und Funktionsweise individuell angepasst werden.

Deswegen ist es wichtig von Beispielen zu lernen und den Erfahrungsaustausch zu nutzen, bei der Exkursion gab es dazu die Möglichkeit in Tulln, Pöchlarn und Ottensheim/OÖ. Dipl.-Ing. Stephan Mayrhofer, Abteilung Landesstraßenplanung des Amtes der NÖ Landesregierung, unterstützte die zahlreichen konstruktiven Diskussionen mit fachlichen Inputs. Wesentliche Elemente, um eine hohe Akzeptanz aller beteiligten Personen zu erreichen, sind Partizipation und Information.

Mobilitätsmanagerin Dipl.-Ing. Susanne Heinisch erklärte die Grundprinzipien. Die Verkehrsfläche wird gemeinsam genutzt und ein rücksichtsvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer steht im Vordergrund. Niedrige Fahrgeschwindigkeiten um Sichtbeziehungen zu ermöglichen, erhöhen die Sicherheit aller Nutzerinnen und Nutzer des Straßenraumes.

Bei allen Orten konnte man feststellen, dass Begegnungszonen ein hohes Potential für die Ortskernbelebung haben, denn durch die gleichberechtigte Nutzung des Straßenraumes entsteht eine attraktive Zone für Fußgängerinnen und -gänger bzw. Radfahrerinnen und –fahrer. Weiters wird die Aufenthaltsqualität des Raumes erhöht.

„Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der regionalen Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at