29. Juni 2020

„Die Europäische Union wird immer wichtiger. Deshalb wollen wir den Stellenwert der EU-Gemeinderäte erhöhen und in den Regionen verstärken. Zukünftig soll es in jeder Gemeinde des Landes Niederösterreich einen EU-Gemeinderat geben“, so Europaministerin Karoline Edtstadler und EU-Landesrat Martin Eichtinger und führen weiter aus: „Unser erklärtes Ziel ist es, dass die regionalen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte als europäische Botschafter in ihren Gemeinden unterwegs sind und den European Spirit weitergeben.“ Derzeit gibt es in 175 Gemeinden Niederösterreichs einen EU-Gemeinderat.

„Die Europäische Union muss sich weiterentwickeln, wenn sie auch in Zukunft widerstandsfähig sein will. Wir haben durch die Corona-Krise gesehen, welche Vorteile uns die EU bringt und was es bedeutet, wenn wir diese Vorteile – die wir teilweise als selbstverständlich betrachten – von einen Tag auf den nächsten nicht mehr genießen können. Die Krise hat uns aber auch aufgezeigt, dass die Menschen mehr von der Europäischen Union erwarten. Jetzt gilt es, den Blick nach vorne zu richten und die richtigen Lehren zu ziehen. Im Herbst soll die Konferenz zur Zukunft Europas auf europäischer Ebene starten. Wir wollen diese Chance nutzen, die Europäische Union aktiv mitzugestalten und auch die Bürgerinnen und Bürger einzubinden. Die EU-Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sind dabei wichtige Multiplikatoren“, so Europaministerin Karoline Edtstadler.

NÖ.Regional dient als EU-Service-Agentur

„Diese wichtigen Multiplikatoren werden über unsere EU-Service-Agentur NÖ.Regional mit aktuellen Förderinformationen versorgt, um von noch mehr Förderungen und internationalen Austauschprogrammen aus Brüssel profitieren zu können,“ so Eichtinger.