17. Mai 2017

Prellenkirchen nimmt den Gemeinde-21-Prozess und die Meinung der Bevölkerung ernst. Knapp 50% der von der Gemeindeführung persönlich ausgetragenen Fragebögen wurden von den Bürgerinnen beantwortet und wieder abgegeben. Ein bemerkenswert hoher Rücklauf, für eine Gemeinde, die bereits gut dasteht!

Alle GemeindebürgerInnen wurden eingeladen, sich an einer anonymen BürgerInnenbefragung zu beteiligen. Dieser Einladung waren nun beeindruckend viele Menschen aus der Gemeinde gefolgt. Das persönliche Austragen und auch wieder Einsammeln der Fragebögen durch die engagierten GemeinderätInnen hat sich offensichtlich bezahlt gemacht, denn ein bemerkenswerter Rücklauf von nahezu 50% wurde erreicht! Das effiziente und erfolgreiche Zusammenspiel zwischen Gemeindeverwaltung, Gemeindeführung, GemeinderätInnen und Prozessbegleitung trägt damit jetzt schon Früchte.

Die Befragung bildet den Start eines neu angelegten Dialog- und Entwicklungsprozesses, zu dem die gesamte Bevölkerung eingeladen ist, sich aktiv zu beteiligen. Die persönliche Meinung der Betroffenen zu erfahren und ernst zu nehmen bildet das Kernanliegen eines Gemeinde21-Prozesses. Mit den Ergebnissen werden in den kommenden Monaten gezielt Entwicklungsschwerpunkte und Projektideen weiter entwickelt und schrittweise umgesetzt. In bewährter guter Zusammenarbeit steht DI Alexander Kuhness von der NÖ.Regional als Prozessbegleiter zur Seite.

Die öffentliche Präsentation und Klärung der weiteren Vorgehensweise des Gemeinde21-Prozesses ist für Ende Juni geplant. Bis dahin werden die mehrere hundert Fragebögen durch die NÖ.Regional ausgewertet. 

Vor gut 13 Jahren fanden besondere Bemühungen und Erfolge in der Marktgemeinde Prellenkirchen statt, um einen umfassenden Gemeindeentwicklungsprozess in die Wege zu leiten. Der damalige Entwicklungsprozess hatte eine Vielzahl von Erfolgen und sogar Auszeichnungen nach sich gezogen und war von einer breiten Öffentlichkeit über viele Jahre lang als Musterbeispiel einer besonders gelungenen Gemeindeentwicklung europaweit präsent. Aufbauend auf diese vergangenen positiven Erfahrungen hat der Gemeinderat nun einstimmig einen Wiedereinstieg in die Landesaktion Gemeinde21 beschlossen.

Die Landesaktion Gemeinde21 ist der niederösterreichische Weg zur Umsetzung des weltweiten UNO-Programms „Lokale Agenda 21“ und ist an ein umfassendes Förderprogramm gekoppelt. Sie unterstützt die Gemeinden, eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu finden. Prozessbegleitung und Maßnahmenumsetzung erfolgen durch die RegionalberaterInnen der NÖ.Regional.GmbH.