30. Juli 2020

"Wohnen und arbeiten im Zentralraum des Waldviertels" ist das Leitthema, das die "Zukunftsregion Waldviertel Mitte" in ihrer neuen Strategie verankert hat. Vier Themenschwerpunkte wurden dazu ausgearbeitet, von abgestimmter Raumordnung über die Rückholung von Fachkräften, Ausbau der Erneuerbaren Energie und sanften Mobilität bis hin zu einer Imagekampagne. Unsere beiden RegionalberaterInnen, Manuela Hirzberger und Paul Schachenhofer, die den intensiven Workshop leiteten, werden die Gemeinden in der Umsetzung der Ziele unterstützen.

Die kleinregionale Zusammenarbeit der „Zukunftsregion Waldviertel Mitte“ soll neu ausgerichtet werden. VertreterInnen der beiden Mitgliedsgemeinden Zwettl und Schweiggers trafen sich daher am 2720. Juli 2020 zu einem Strategieworkshop im Veranstaltungssaal Schweiggers. Bgm. Josef Schaden konnte neben Bgm. LAbg. Franz Mold zahlreiche Stadträte, Gemeinderäte und Ortsvorsteher begrüßen.

Manuela Hirzberger und Paul Schachenhofer von der NÖ.Regional leiteten den Workshop und erarbeiteten mit den TeilnehmerInnen neue Zielsetzungen und Schwerpunkte. Diese sollen in den nächsten 5 Jahren umgesetzt werden. „Wohnen und arbeiten im Zentralraum des Waldviertels“ wird das Leitthema sein. Vier Themenbereich sollen dabei intensiv weiterentwickelt werden. Erster Schwerpunkt ist eine abgestimmte Raumordnung für die wirtschaftliche Entwicklung, die Optimierung der Baulandwidmung und vor allem für die die Mobilisierung von bestehendem Bauland und Leerständen. Die Rückholung von Facharbeitskräften ist ein wichtiges Thema im Bereich Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Die Arbeitsgruppe Umwelt und Natur setzt ihre Schwerpunkte im Ausbau der erneuerbaren Energie und sanfte Mobilität z.B. Ausbau und Vernetzung der Radwege. Mit einer Imagekampagne soll die Identität der Region in der Wahrnehmung nach außen gestärkt werden. Dabei sollen vor allem die Vorzüge als Wohn- und Arbeitsstandort vermittelt werden.

In einer zweiten Arbeitsrunde werden die vorliegenden Ideen noch weiter intensiv diskutiert. Daraus wird dann ein endgültiges Arbeitsprogramm geschnürt. So soll noch im Herbst mit der Umsetzung erster Maßnahmen begonnen werden.