26. Jänner 2017

Viele Interessierte aus nahezu allen fünf KEM-Gemeinden nutzten das Angebot des dritten KEM-Energie-Stammtisches am 26. Jänner in Zeiselmauer, um sich über diverse Mobilitäts-Themen zu informieren und über unsere Mobilitätsbedürfnisse und die bestehenden bzw. gewünschten Angebote zu diskutieren.

Vor der Veranstaltung hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, E-Autos anzusehen und sich bei kurzen Probefahrten von den Vorzügen dieser Technologie zu überzeugen. Im einleitenden Vortrag von Regionsmanager DI Rupert Wychera wurden die aktuellen und geplanten Aktivitäten der Klima- und Energiemodellregion speziell in diesem Themenbereich vorgestellt.

DI Peter Polatschek-Fries von NÖ.Regional.GmbH zeigte in einem Impulsvortrag verschiedene bereits in anderen Regionen/Gemeinden bewährte Systeme von kleinräumigen Mobilitätsangeboten (Mikro-ÖV). Diese reichten von Rufbus, Dorfbus, ElektroMobil bis zu Anrufsammeltaxis. Derartige Möglichkeiten könnten das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln verbessern und somit zu einer weiteren Verringerung des motorisierten Individualverkehrs führen. Bei allen Systemen steht im Gegensatz zum konventionellen Linienverkehr der bedarfsgesteuerte Betrieb im Vordergrund.

Martin Ruhrhofer, BA von der NÖ Energie- und Umweltagentur berichtete in seinem Impulsvortrag über verschiedene Modelle von E-Car-Sharing und welche Unterstützung es bei der Implementierung dieser Projekte durch das Land NÖ gibt. Dieses Thema fand bei den Teilnehmern sehr großen Anklang, da auch die vielen positiven wirtschaftlichen Aspekte für die Anwender übersichtlich dargestellt wurden. Das Land Niederösterreich hat sich jedenfalls hohe Ziele im Bereich der Elektromobilität gesetzt.

„Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional.GmbH. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der regionalen Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.GmbH wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.
 


Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.GmbH wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert

Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at