22. Oktober 2019

Jugendarbeit in der Gemeinde ist ein wichtiges Thema. Dies ist Anlass für die NÖ.Regional, die Jugend-Gemeinderätinnen und Jugend-Gemeinderäte sowie interessierte Vertreter in den Kleinregionen und Bezirken zu vernetzen. Der gegenseitige Austausch und Informationen von interessanten Organisationen bereichern die Arbeit der Mandatare. Das Vernetzungstreffen am 10. Oktober 2019 im Francisco Josephinum lieferte wertvolle Informationen von drei Referenten und Referentinnen zum Thema „Jugend und Wirtschaft“.

Das Thema wurde bei einem der letzten Vernetzungstreffen von den Jugend-Gemeinderätinnen und Jugend-Gemeinderäten ausgewählt. Hintergrund war der Wunsch mehr über Initiativen und Unternehmen aus dem Mostviertel zu erfahren, die für Jugendliche und junge Erwachsene interessant sein könnten.

Margit Fuchsluger (LEADER Eisenstraße) stellte den Verein „Get the Most“ vor. Der Verein verfolgt vier Schwerpunkte: Einerseits soll durch die Vereinsarbeit die Verbindung zwischen dem Mostviertel und Personen die aus dem Mostviertel stammen, aber nun anderswo arbeiten oder wohnen, gestärkt werden. Die LEADER Eisenstraße und der Verein „Get the Most“ versprechen sich davon einen Rückgang der Abwanderung bzw. eine Steigerung der Rückkehrer-Quote. Weiters wird durch Events und Vernetzungstreffen im Mostviertel, in Wien und weiteren Städten, ein starkes Netzwerk aufgebaut. Mit einer positiven Kommunikation auf verschiedenen Kanälen wird das Mostviertel als innovative, zukunftsorientierte Region positioniert. Das Potential der abgewanderten Personen wird jedenfalls als Schatz für die Region gesehen.

Alexander Meissner (Geschäftsführer Fonatsch) gab einen profunden Einblick in den Betrieb und die Entwicklung von Fonatsch. Das 1965 gegründete Unternehmen gilt seit 2010 als Marktführer im Bereich Lichtmasten in Österreich. Neben innovativen Lösungen für Lichtmasten beschäftig sich das Unternehmen auch mit der Thematik der Smart City. Für das Unternehmen ist klar, dass jede Kommune eine Smart City werden kann, unabhängig von ihrer Größe und Urbanität. Als zukunftsfähiges Ökosystem ermöglicht eine Smart City die Transformation zu einem effizienten, nachhaltigen und technologisch fortschrittlichen Lebensraum. Besonders interessiert waren die Anwesenden an den Features der Smart Street und des Stadtmobiliars.

Gottfried Haubenberger (RiZ Melk) stellte das Beratungsangebot vom „riz up – die Gründeragentur“ vor. Neben Beratung und Coaching in allen Belangen des Gründer-Daseins bietet das RiZ auch Weiterbildungen und Schulworkshops an. Im Zuge des Impulsvortrages erhielten die Anwesenden einen Crash-Kurs in Sachen Selbständigkeit. Von den ersten Fragen zum Weg in die Selbstständigkeit über die Art der Unternehmensgründung bis hin zur Erstellung eines Businessplans war alles dabei.

Die detaillierten Fragen der anwesenden Personen zeigte, dass die geladenen Referenten und Referentinnen sowie deren Themen gut gewählt waren. Ein Grund mehr, diese Vernetzungstreffen als Impulsbringer für die Jugendarbeit in der Gemeinde weiterhin zu organisieren. A propos organisieren: für die erfolgreiche Veranstaltung ist die NÖ.Regional "verantwortlich".

„Kleinregionen“ sind Plattformen, die rasche Abstimmung und Informationsaustausch zwischen Gemeinden und Land ermöglichen und mit ihren Projekten einen wichtigen Beitrag in der Regionalentwicklung leisten. Die NÖ.Regional.GmbH serviciert Kleinregionen und berät sie bei jeglichen kleinregionalen Aufgabenstellungen. Gemeinsam suchen wir nach regionalen, passgenauen Lösungen.