24. Mai 2017

Bei drei verschiedenen Stationen machte die Exkursionsgruppe des Dorferneuerungsvereines St.Peter/Au am 24. Mai halt, um sich im Waldviertel kreative und ökologische Lösungen anzusehen, die Anregungen für die Neugestaltung des eigenen Schlossparkes bringen sollen.

Die Marktgemeinde St. Peter/Au ist seit 2017 mit ihren Katastralgemeinden Markt und Dorf in der Dorferneuerung aktiv. Im Zuge des Leitbildprozesses wurde klar definiert, dass der Schlosspark von St. Peter eine neue Nutzung und Gestaltung erfahren soll.

Mehrere Idee wurden bereits entwickelt, zum Beispiel sollen in Zukunft vermehrt (Wild-)Kräuter und Blühflächen im Schlosspark zu finden sein und auch ein Bienen-Themenweg und eigener Kräutergarten mit Verweilplätzen ist in Planung. 
Um passende Ideen für die Ausgestaltung und Detailplanung der Parkanlage zu erhalten, organisierte Miriam Gerhardter (NÖ.Regional.GmbH) eine Exkursion zu drei sehr verschiedenen Erlebnis- und Schaugärten. Bei den Kittenberger Erlebnisgärten in Schiltern konnten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen viele Ideen für die verschiedensten Verweilräume ansehen und wurden sehr kompetent vom Schaugartenleiter Herr Kubelka durch die unterschiedlichsten Gärten geführt. Egal ob Duft-, Klang-, Aktivgarten oder „Weltgrößte Kräuterspirale“, überall gab es etwas zu erleben und für die eigene Planung mitzunehmen. Der Kräuterstreichelgarten von Sonnentor in Sprögnitz war ein sehr gutes Praxisbeispiel für die ideale Größe eines Kräutergartens und die kreative Bewusstseinsbildung im Permakulturgarten von Sonnentor regte zu neuen Überlegungen an.

Abschließend wurde die Exkursionsgruppe durch den umfassenden Kräutergarten der Kräutertanten in Bad Traunstein geführt und durfte eine Vielzahl von Kräutern und Pflanzen für die Hausapotheke neu entdecken.

Nun findet eine Evaluierung und Fokussierung der einzelnen Ideen statt, um eine gute Grundlage für die baldige Neugestaltung der Schlossparkanlage zu schaffen.

Die NÖ.Regional.GmbH begleitet sämtliche Prozesse der Landesaktion „NÖ Dorferneuerung“. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Aktivierung der Bevölkerung, für den eigenen Lebensraum Verantwortung zu übernehmen. Im Rahmen von Bürgerbeteiligungsprozessen werden Projekte entwickelt und umgesetzt, die in einem vorangegangenen Leitbildprozess enthalten sind. Durch einen ganzheitlichen Ansatz soll der ländliche Raum in den Bereichen Soziales, Bildung, Freizeit & Kultur, Wirtschaft, Siedeln, Bauen & Wohnen, Klimaschutz sowie Mobilität & Umwelt gestärkt werden.