20. Februar 2018

Das Baröckschlössl in Mistelbach bot einen würdigen Rahmen für die Hauptregions- und Generalversammlung Regionalverband Europaregion Weinviertel mit Ehrengast Landesrat Mag. Karl Wilfing, zu der die NÖ.Regional.GmbH am 20.2.2018 eingeladen hatte.

Rund 70 interessierte VertreterInnen aus Gemeinden und Partnerorganisationen der gesamten Region waren gekommen, um gemeinsam Einblick in die vergangenen und künftigen Aktivitäten der NÖ.Regional zu bekommen. Vor 3 Jahren wurden die Bereiche Regionalmanagement, Dorf- und Stadterneuerung und die Regionalverbände in der NÖ.Regional.GmbH zusammengeführt – seither konnten 3 Mio € für 142 Projekte gebunden und 3.5 Mio € für 262 Projekte ausbezahlt werden, vor allem im Rahmen von Bürgerbeteiligungsprozessen auf lokaler Ebene, Mobilitätsmanagement bis hin zu grenzüberschreitenden Interreg-Projekten. Weitere Erfolgszahlen sprechen für sich: 117 der 124 Gemeinden sind Mitglieder im REV, 113 Gemeinden gehören 12 Kleinregionen an, und 81 Mobilitätsgemeinden nutzen die kostenlosen Unterstützungsangebote der versierten Mobilitätsmanager. Der Regionalverband Europaregion kann inzwischen auf 20 Jahre erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit zurückblicken – Beispiele dafür sind das Projekt 3 E Morva Nature (Umweltbildungs- und Naturtouristische Maßnahmen an der March) sowie der Kleinprojektefonds Österreich-Tschechien (KPF) zur Unterstützung kleiner regionaler Initiativen, wofür bis Ende 2019 insgesamt 740.000,-€ zur Verfügung stehen. 
Im Verlauf der Veranstaltungen veranschaulichten Beispiele der Partnerorganisationen die innovativen Impulse zur Verbesserung der Attraktivität der Region und der Verbesserung der Lebensqualität – festgeschrieben in der Hauptregionsstrategie Weinviertel.
Büroleiterin DI Doris Fried stellte der Versammlung abschließend das Arbeitsprogramm 2018/19 vor – mit folgenden Schwerpunkten: Veranstaltungen und Aktivitäten bezüglich Chancen der Digitalisierung, Ausbau und Intensivierung von Verwaltungskooperationen, Unterstützung von Mikro-ÖV-Systemen und multimodaler Knoten im Mobilitätsbereich, ressourcenschonende und koordinierte Raumentwicklung durch sensible Aktivierungsmaßnahmen bei leerstehenden Gebäuden und der Baulandreserven, Verbesserungen im Angebot an Betreuungs-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen für Kinder und Senioren sowie verstärkt begleitete Bürgerbeteiligungsprozesse als wichtiger Faktor für langfristig prosperierende Gemeinden.