08. April 2019

Seit März sind drei Arbeitsgruppen auf der Suche nach zukunftsweisenden Ideen für alle Generationen, für die Dorfökonomie und für Reinsberg als Kulturdorf.

Beim Worldcafé im Jänner wurden zahlreiche Ideen gesammelt und Zukunftsvisionen gesponnen. In den drei Arbeitsgruppen „Kultur“, „Generationen“ und „Dorfökonomie“ wurden nun mit dieser Themensammlung weitergearbeitet.
Zum Aufwärmen durften die Anwesenden Personen durch ihr ideales Reinsberg 2025 spazieren und sich mit ihren Vorstellungen gegenseitig positiv beflügeln. Danach wurden alle bis dato gesammelten Ideen und Maßnahmen nach ihrer Machbarkeit und Originalität überprüft und nach Dringlichkeit gereiht.

Viele Maßnahmen sind umsetzbar aber nur ein Teil ist wirklich originell und kann für die Zukunft von Reinsberg zukunftsweisend sein. An den besonders originellen und dringlichen Maßnahmen wird bei den nächsten Treffen weitergesponnen. Auch schwere Fragen werden gestellt und in der Runde miteinander diskutiert.

Viele Personen in Reinsberg engagieren sich ehrenamtlich, deswegen hat das Gemeinde21-Kernteam beschlossen das Engagement der Reinsberger zu unterstützen. Dafür hat das Kernteam Paul Lahninger für einen Halbtages-Kurs engagiert. Der Kurs wird finanziell unterstützt und soll die anwesenden Personen in Ihren Werten und im Ehrenamt stärken, so dass sie sich weiterhin gerne engagieren und nicht ausbrennen. Der Gemeinde21-Prozess und die Umsetzung von Maßnahmen wird durch die Regionalberaterin Miriam Gerhardter der NÖ.Regional.GmbH begleitet.

Ein paar Maßnahmen aus den Arbeitsgruppen im Überblick:

Generationen

  • Ein Dorfplatz für alle Generationen
  • Gemeinschaftsräume, -werkstätten und –kurse

Dorfökonomie

  • Ein neues Kaffeehaus als Ergänzung der bestehenden Gastronomie
  • Innovative Verbindung zwischen Dorfplatz und Burg

Kultur

  • Anstellung einer Person zur Koordinierung des Kulturmanagements
  • Ein guter Name für das neue Dorf-Kultur-Haus
  • "Forum Reinsberg“ – ein Zukunftsforum für Reinsberg

 

Die Landesaktion Gemeinde21 ist der niederösterreichische Weg zur Umsetzung des weltweiten UNO-Programms „Lokale Agenda 21“ und ist an ein umfassendes Förderprogramm gekoppelt. Sie unterstützt die Gemeinden, eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu finden. Prozessbegleitung und Maßnahmenumsetzung erfolgen durch die RegionalberaterInnen der NÖ.Regional.GmbH.