26. Oktober 2018

Nach dem diesjährigen Projektstart und der Kick-Off-Veranstaltung im Mai konnte beim Partnermeeting am 24. Oktober 2018 in Tschechien, im netten Ort Baliny (nördlich von Znaim) die aktuelle Abstimmung zu den Arbeitspaketen des Projektes erfolgen.

Im Detail wurde bereits festgehalten, dass bezüglich der Wildtiermigrationskorridore die GIS-Modellierung stattgefunden hat und auf der tschechischen Seite eine Überprüfung der Wildtiermigrationen durch Fotofallen und Kartierung an den gefundenen Engstellen beginnt. In Österreich wurden vor allem die kritischen Stellen bei Straßen, Autobahnen, Bahntrassen und der Donau dokumentiert. Entsprechend dem Ziel dieses Arbeitspaketes wwerden nun die Abstimmung der beiden Modelle erfolgen und die Übergänge zwischen Tschechien und Österreich weiterbearbeitet.

Bereits zwei Veranstaltungen im Waldviertel und eine Exkursion in Nationalpark Šumava  - Beispiele für Moorrenaturierung - gab es beim zweiten Arbeitspaket, dass sich mit der Kartierung und Renaturierung der Moore befasst. Allein die Anzahl der zu kartierenden Moore wird etwa 64 betragen.

Ebenfalls mitten in der Projektarbeit befinden sich die Verantwortlichen des Arbeitspaketes 3, dass sich mit der Biodiversität im grenzüberschreitenden Nationalpark Thayatal-Podyji- Waldvegetation und Wildkatze befasst. Erhebungen der Vegetation sind erfolgt und das Wildkatzenmonitoring installiert.

Das Treffen zum grenzüberschreitendem Austausch betreffend dem Schutzgebietsmanagement ist initiiert und der erste Workshop findet im November in Gmünd statt.

Der Leadpartner (Nationalpark Thayatal) und das Management (NÖ.Regional.GmbH) stellten das neue Projektlogo vor, dass nun von allen Partnern verwendet werden wird.

 

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Die Aktivitäten von Connecting Nature ATCZ sind bis 2020 projektiert und werden im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik 2014-2020 (www. at-cz.eu/at) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Kofinanzierung in Österreich erfolgt durch das Land Niederösterreich und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus. Die NÖ.Regional ist Partner im Projekt.
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