15. Februar 2018

Bereits zum dritten Mal lud die Kleinregion Mostviertel Ursprung am 15. Februar zum Vernetzungstreffen mit ihren oberösterreichischen Nachbargemeinden. Schwerpunkt des heurigen von NÖ.Regional.GmbH organisierten Informations- und Erfahrungsaustausches war der Themenblock „Tourismus & Freizeit“.

„Dieser regelmäßige Austausch ist wichtig und hilft, die Wertschöpfung in unsere gemeinsame, grenzüberschreitende Region zu bringen und die Lebensqualität für die Bevölkerung zu steigern“, zeigt sich Kleinregionssprecher Bürgermeister Karl Stegh von dem Zweck des Vernetzungstreffens überzeugt.
Die Zusammenarbeit zwischen den eingeladenen ober- und niederösterreichischen Grenzgemeinden funktioniert in vielen Bereiche schon sehr vorbildlich. Jedoch führt der österreichische Föderalismus gerade in Grenzregionen für Gemeinden und deren Bevölkerungen oftmals zu besonderen Herausforderungen. Doch auf beiden Seiten der Enns und Donau zeigt man sich bemüht, diese Hindernisse abzubauen. Der gegenseitige Erfahrungs- und Informationsaustausch ist dabei ein erster wichtiger Schritt: Probleme, die auf kommunaler Ebene zu lösen sind, können so oftmals unbürokratisch und rasch gelöst werden. 
Zur grenzüberschreitenden „Tafelrunde“ wurden 2018 neben den acht niederösterreichischen Kleinregionsgemeinden auch hochrangige VertreterInnen aus Steyr, Enns, Mitterkirchen, St. Ulrich und Dietach begrüßt.
Der Diskussionsschwerpunkt lautete heuer „Tourismus & Freizeit“ und so wurden neben allgemeinen Freizeitangeboten vor allem auch Wanderwege sowie Fahrradstrecken für die Freizeit und den Alltag besprochen. Auch eine mögliche, gemeinsame Projektidee wurde andiskutiert: „Es könnte zum Beispiel eine gemeinsame, grenzüberschreitende Tourismus- und Freizeitkarte für die Region entstehen – digital und in Papierform“, erklärt Karl Stegh.
Auch in Zukunft möchten die Gemeinden nicht nur über den kommunalen, sondern auch über den föderalen Tellerrand schauen – gemäß dem Motto „Brücken schlagen – Grenzen überschreiten“