26. September 2018

20 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Landkreis Regen in Bayern erlebten von 25. bis 27. September drei Tage lang, was Regionalentwicklung in Niederösterreich leistet und wie regionales Handeln funktioniert. Ohne die Kleinregion Pielachtal und die Mariazellerbahn ging da natürlich nichts.

Am 26. September war die bayrische Bürgermeister-Delegation zu Gast in Rabenstein um einen Eindruck über gelebte Dorferneuerung und mehr als 20jähriges kleinregionales Handeln in der Kleinregion Pielachtal zu erhalten. Ing. Kurt Wittmann in „Personalunion“ Bürgermeister, Dorferneuerungsobmann und Obmann der Kleinregion Pielachtal erzählte seinen AmtskollegInnen in sehr persönlichen Worten über die Entwicklung seiner Gemeinde und der 8 Gemeinden der Kleinregion Pielachtal.

„Besonders stolz bin ich darauf, dass wir in unserer Region kein Kirchturmdenken haben. Wir arbeiten auf Bürgermeisterebene überall dort zusammen, wo das sinnvoll ist. Unabhängig davon, welche der acht Pielachtal-Gemeinden den größten Nutzen hat. Hauptsache, das Tal profitiert. Von der Schule, dem Wohnen für ältere Personen über die Kultur, die Mobilität bis hin zur Jugendarbeit, einem föderalistischen Wirtschaftsgebiet und dem Gesundheitswesen“, erläuterte Wittmann den regionalen Zusammenhalt. „Ich freue mich aber auch über die Entwicklung von Rabenstein selbst. Nicht nur, dass wir eine Zuzugsgemeinde sind, werden in unserer Gemeinde 30 Babys pro Jahr geboren.“ Was auch die bayrischen Bürgermeister bewunderten.

Rabensteiner Rundgang mit lebendem Lexikon

Während sich die Bürgermeister/innen über Regionalentwicklung und interkommunale Erfolgsfaktoren austauschten, plauderte GGR Gottfried Auer für die Begleiterinnen der bayrischen Kommunalpolitiker aus dem „Rabensteiner Nähkästchen“. Er führte durch das barrierefreie Ortszentrum und erläuterte einzelne Dorferneuerungsprojekte wie beispielsweise den Rabensteiner Storchenpark oder das Gemeinschaftswerk „Altes Brauhaus“. Mit dem GuK sowie der Nahwärmeversorgung wurden auch kulturelle und umweltrelevante Infrastrukturmaßnahmen thematisiert – Dirndln und ihre Besonderheiten inklusive. Sie wurden auch vor Ort in flüssiger Form verkostet.

Die Stationen der Exkursion

Tags darauf war die bayrische Delegation zu Gast in Ober-Grafendorf, dem heurigen Austragungsort des 13. Pielachtaler Dirndlkirtags. Bürgermeister Rainer Handlfinger erzählte über seine Gemeinde und legte den Fokus auf die Themen e5 und Klimawandel.

Die Exkursion der bayrischen Delegation wurde am 26. September 2018 in Mitterbach gestartet, führte mit der Mariazellerbahn nach Rabenstein und wurde am 27. September in Ober-Grafendorf fortgesetzt. Danach standen der Besuch der Stadt Tulln und der Region Wagram auf dem Programm. In der Wachau endete der Ausflug in die niederösterreichische Regionalentwicklung am 28. September.

Ohne NÖ.Regional kein spannendes Exkursionsprogramm

Beim Zusammenstellen des Exkursionsprogramms wurden die bayrischen Bürgermeister von der NÖ.Regional beraten und unterstützt. Sabine Klimitsch, Büroleiterin NÖ-Mitte, und ihr Team zeichnen für die Regionalentwicklungshighlights in Niederösterreich verantwortlich.

Auch auf Facebook haben wir zum Besuch der Bürgermeister einen Beitrag: Info geballt tagsüber, Abends a batz'n Hetz