04. Februar 2022

Ein „Radbasisnetz“ soll die Radwege rund um Wiener Neustadt verbinden. Erste Überlegungen dazu fanden nun online statt.

Wiener Neustadt Umland. Radfahren soll in Niederösterreich komfortabler und einfacher werden. Dazu wurden im Industrieviertel 14 „Radbasisnetz-Regionen“ mit hohem Radfahr-Potential identifiziert, die koordiniert ihre Radwege planen, um eine sichere und durchgängige Radinfrastruktur herzustellen. Das Land möchte die täglich in der Aktiven Mobilität zurückgelegten Wege bis 2030 verdoppeln.

„Um das Ziel der Verdoppelung des Anteils der Aktiven Mobilität in Niederösterreich bis 2030 zu erreichen, setzen wir auf den Ausbau des Radwegnetzes und investieren in Summe 100 Millionen Euro. Ein erster Schritt wird mit den Radbasisnetzplanungen gesetzt. Dafür wurden in einer Experten-Analyse niederösterreichweit jene Gemeinden mit dem höchsten Radfahrpotential herausgefiltert und so genannten Potenzialregionen zugeordnet. In diesen wird nun ein zusammenhängendes, gemeindeübergreifendes Radwegenetz geplant“, so Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko.

Von insgesamt 37 Potenzialregionen in ganz NÖ startete nun die „Radpotenzialregion Wr. Neustadt Nordost“ mit den Gemeinden Sollenau, Theresienfeld, Matzendorf-Hölles, Felixdorf und Eggendorf in die Radbasisnetzplanung. Dazu organisierte das Mobilitätsmanagement Industrieviertel der NÖ.Regional ein erstes Online-Startmeeting für die Gemeinden. VertreterInnen des Landes NÖ (Abteilung Raumordnung & Gesamtverkehrsangelegenheiten, Abteilung Landesstraßenplanung, NÖ Straßenbauabteilung und NÖ Agrarbezirksbehörde) sowie das gewählte Planungsbüro Werner Consult informierten die Gemeinden dabei über den geplanten Ablauf der Radbasisnetzplanung und  der damit verbundenen NÖ Radwegeförderung zum Ausbau der dahinterstehenden notwendigen Radinfrastruktur sowie nächste Schritte. Das Treffen war mit Erfolg gekrönt - in dieser ersten Abstimmungsrunde kristallisierte sich sogleich ein wichtiges Radprojekt im Bereich zwischen Felixdorf und Matzendorf heraus, das noch heuer gemeinsam umgesetzt werden soll!

Das Regionale „Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Regionale Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at