17. Februar 2017

Der vom Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres initiierte Europa-Staatspreis geht dieses Jahr in die dritte Runde. Mit diesem Preis soll außerordentliches Engagement von Bürgerinnen und Bürgern sowie Organisationen zur Förderung des Europabewusstseins und Europaverständnisses ausgezeichnet werden. Der Europa-Staatspreis ist mit Euro 10.000 dotiert.

Der Europa-Staatspreis wurde anlässlich des 20 jährigen Jubiläums des EU-Beitritts Österreichs ins Leben gerufen. Die jährliche Verleihung eines „Europa-Staatspreises für Europa-engagierte BürgerInnen“ ist im Arbeitsprogramm der österreichischen Bundesregierung vorgesehen. Der Europa-Staatspreis ist eine Anerkennung für die vielen Initiativen, die zum Verständnis der EU und zum Zusammenhalt in Europa beitragen. 

Eingereicht werden können Initiativen, Projekte, Publikationen bzw. Medienprodukte, die zur Verständigung in Europa und zur Stärkung des Europa-Bewusstseins beitragen konnten und zur aktiven Auseinandersetzung mit den vielfältigen Aspekten der europäischen Integration sowie mit der Bedeutung und dem Mehrwert der Europäischen Union anregen konnten. Die eingereichten Projekte müssen ferner einen Österreichbezug aufweisen und in deutscher Sprache sein. 

Einige Beispiele:

  • Veranstaltung von Europakonferenzen, Diskussionen und EU-Bürgerdialogen,
  • Initiativen im Bereich der europapolitischen Bildung, Ausbildungs- und Weiterbildungsprojekte,
  • Reisen zu den EU-Institutionen in Brüssel und Straßburg (z.B. für Schülerinnen),
  • grenzüberschreitende kulturelle, künstlerische und sportliche Aktivitäten,
  • Kunst- und Kulturprojekte, die sich mit europäischen Werten auseinandersetzen,
  • Projekte zur Förderung von Bürgerbeteiligung und Partizipation auf europäischer Ebene,
  • die Förderung des Bewusstseins für die Vorteile der EU,
  • Projekte von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die z.B. zur Auseinandersetzung mit europapolitischen Fragen und zur europapolitischen Bildung beigetragen haben,
  • Informationsbeiträge in Medien einschließlich neuer Medien, die sich an eine breite Öffentlichkeit richten und zu einem besseren Verständnis der EU beitragen, und
  • Publikationen zur Förderung des Verständnisses für komplexe europapolitische Fragen


Eingereichte Projekte müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung/Nominierung begonnen und vor dem 31. März 2017 umgesetzt worden sein. Sofern die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt sind und das Projekt fortgeführt oder weiterentwickelt wurde, können bereits in den Vorjahren eingereichte Projekte neuerlich eingereicht werden.

Die Bewerbung / Nominierung ist bis 31. März 2017, 12 Uhr online unter www.bmeia.at/europastaatspreis möglich.