14. Oktober 2021

Amstetten. Radfahren boomt – und der Ausbau der dafür notwendigen Radwege soll langfristig auch im Raum Amstetten vorangetrieben werden. Vor allem Lückenschlüsse und gemeindeübergreifende Projekte haben seitens Land NÖ einen hohen Stellenwert. Um dies zu gewährleisten starteten die Gemeinden der Potentialregion Amstetten am 11. Oktober 2021 erfolgreich in die Planungsphase.

Im Rahmen der Förderrichtlinie für den Radwegebau des Landes Niederösterreich wurden 37 Regionen mit besonderem Potential für den Alltagsradverkehr ermittelt. Die Gemeinden Amstetten, Ardagger, Euratsfeld, Neuhofen, St. Georgen/Ybbs, Viehdorf, Winklarn und Zeillern bilden die Potentialregion Amstetten und werden in der Radwegplanung gemeindeübergreifend betrachtet, um ein möglichst lückenloses Netz an Radverbindungen sicherzustellen. Der Planungsprozess wurde am 11. Oktober im Rathaussaal Amstetten offiziell begonnen.

In der Auftaktveranstaltung des Mobilitätsmanagements Mostviertel der NÖ.Regional und des Landes NÖ wurden die BürgermeisterInnen und GemeindevertreterInnen über den Planungsprozess und die Radweg-Förderrichtlinie informiert. Fördersätze bis 60 bzw. 70% wurden seitens Land NÖ in Aussicht gestellt.

Der Bestand von Radweg-Infrastruktur und bereits in Planung befindliche Projekte wurden vom beauftragten Planungsbüro IKW skizziert. In den nächsten Wochen werden verstärkt Einzelgespräche mit den Gemeinden geführt um die Detailschärfe der Planung zu erhöhen. Ziel des Prozesses ist es Baumaßnahmen der nächsten Jahre, bereits mit Grobkosten hinterlegt und in Abstimmung mit benachbarten Gemeinden priorisiert, zu definieren. Konkrete Radwegeprojekte können von den Gemeinden ohne Zeitverzögerung zur Förderung vorgelegt werden.

Die BürgermeisterInnen und GemeindevertreterInnen zeigten sich erfreut über die Möglichkeiten der Radweg-Förderrichtlinie und sehen die weiteren Schritte zur Verbesserungen des Radwegenetzes in der Region Amstetten durchaus positiv. 

„Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der regionalen Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at