01. April 2019

Im Rahmen einer Soirée wurde der Themenrundweg am 21. März eröffnet. In 12 Stationen kann man Interessantes über das Leben von Heinrich V, der knapp 40 Jahre in der Gemeinde Lanzenkirchen lebte und sie großzügig und wohltätig förderte, erfahren. Dieses Projekt der Marktgemeinde Lanzenkirchen wurde vom Dorferneuerungsverein Frohsdorf mitentwickelt, von der NÖ.Regional begleitet und aus Mitteln der NÖ Dorferneuerung gefördert.

© Bernhard Karnthaler

Der Graf von Chambord aus dem Geschlecht der Bourbonen, Henri d’Artois, wäre als Heinrich V. der letzte rechtmäßige König von Frankreich gewesen. Die Julirevolution von 1830 änderte jedoch den geplanten Lauf der Geschichte. Nach seiner Flucht lebte Graf Chambord von 1844 bis 1883 bei seiner Tante, Herzogin von Angouleme, auf Schloß Frohsdorf in der Gemeinde Lanzenkirchen, wo er sich jahrzehntelang wohltätig einbrachte.

In 12 Stationen wird am "Bourbonenweg" auf die vielen Vermächtnisse des Grafen, der mit Maria Theresia von Österreich-Este verheiratet war, hingewiesen. Diese Stationen sind neben dem Schloß Frohsdorf unter anderem die Schule Sta. Christiana, die ehemalige Knabenschule, der Bahnhof, der Lilienhof, die Felixkapelle etc. Ein Folder mit der Routenführung liegt auf, auf Wunsch werden auch Führungen angeboten. An den 12 Stationen gibt es entsprechende Erklärungen, auch ein kurzer Film kann mittels QR-Code aus dem Netz geladen werden. Die Filmszenen wurden von und mit SchülerInnen und Lehrkräften der Schule Sta. Christiana entwickelt und gedreht. Selbstverständlich durften sie bei der Eröffnungs-Soiree nicht fehlen und entführten das Publikum in die Zeit der Bourbonen.

Dieses Projekt der Marktgemeinde Lanzenkirchen wurde vom Dorferneuerungsverein Frohsdorf mitentwickelt, von der NÖ.Regional begleitet und aus Mitteln der NÖ Dorferneuerung gefördert.

Link zum Beitrag des WNTV über den Bourbonenweg
Link zu weiteren Informationen über das Projekt

Die NÖ.Regional.GmbH begleitet sämtliche Prozesse der Landesaktion „NÖ Dorferneuerung“. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Aktivierung der Bevölkerung, für den eigenen Lebensraum Verantwortung zu übernehmen. Durch einen ganzheitlichen Ansatz soll der ländliche Raum in den Bereichen Soziales, Bildung, Freizeit & Kultur, Wirtschaft, Siedeln, Bauen & Wohnen, Klimaschutz sowie Mobilität & Umwelt gestärkt werden.