12. November 2019

Am 5. November 2019 fand das Projekt ConnReg SK-AT (Connecting Regions) nach 3-jähriger Laufzeit im Schloss Eckartsau seinen Abschluss. Sämtliche Projekt- und Kooperationspartner, Gemeinde, Regionsvertreter und sonstige in der Vergangenheit involvierte Personen aus der Slowakei und Österreich waren dabei.

Es ging bei dieser Veranstaltung einerseits darum, sämtliche Aktivitäten, die im Rahmen des Projektes abgelaufen sind, hervorzuheben, und andererseits zu erfahren, wie die künftige grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter vertieft werden kann.

Spezifisches Projektziel der Partner NÖ.Regional.GmbH, Regionalmanagement Burgenland und dem Selbstverwaltungskreis Trnava (Leadpartner) sowie dem Selbstverwaltungskreis Bratislava als strategischem Partner war die Stärkung von institutioneller Zusammenarbeit in der grenzüberschreitenden Region mittels Mobilisierung von Partnern und Schaffung von Planungs- und Handlungsinstrumenten im Rahmen von Multi-Level-Governance. Schwerpunktthemen waren dabei: Kleinregionen, die March sowie die institutionelle Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden. Eine Vielzahl an Fachseminaren, Round Tables, Workshops und Exkursionen hatten im Programmgebiet stattgefunden, um die Ziele zu erreichen.

Auch die Suche nach neuen Ansätzen für eine künftige Zusammenarbeit stand im Mittelpunkt. Kleine regionale Initiativen konnten über das „Aktionsbudget“ unterstützt werden, Beispiele dafür wurden im Rahmen der Veranstaltung sehr lebendig von den Hauptakteuren präsentiert. Die NÖ Landesausstellung 2022, die im Marchfeld mit dem Titel „Wunderwelt Natur“ stattfinden wird, soll grenzüberschreitende Impulse bewirken – Vertreter der Region Marchfeld informierten die Anwesenden über die Themen und Ziele. Abschließend wurde das Nachfolgeprojekt „RegioCoop“, das ab 2020 starten soll, vorgestellt, mit Fokus auf den Aufbau einer langfristigen Zusammenarbeit von Partnern im Programmgebiet. Leadpartner wird diesmal das Regionalmanagement Burgenland sein. 

Das Projekt ConnReg SK-AT wird im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V-A Slowakei – Österreich durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert und durch Mittel des Selbstverwaltungskreises Trnava, des Landes Niederösterreich, des Landes Burgenland und des Ministeriums für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Slowakischen Republik unterstützt.