16. April 2019

Die VertreterInnen aller Partnerorganisationen des Projektes ConNat waren am Donnerstag den 11. April 2019 zum Abstimmungstreffen am Botanisches Institut der tschechischen Akademie (Botanický Ústav Av čr, V.v.i.) in Třebon geladen.

In der nunmehr dritten Abrechnungsperiode des Projektes gab es von den einzelnen Arbeitsparkten natürlich Vieles zu berichten.

Betreffend der grenzüberschreitenden Wildtierkorridore und Lebensraumvernetzungen konnten die passenden Anbindungen zwischen den Korridormodellen vorgestellt werden, somit kann der nächste Schritt in Richtung der gemeinsamen Karte der Korridore gesetzt werden. Die Abstimmungsgespräche mit den relevanten Stellen und die weitere Bearbeitung der Engstellen sind angelaufen.

Im Arbeitspaket zum grenzüberschreitenden Schutz und Maßnahmen für die Moore wurden von den österreichischen Partnern (Naturschutzbund) die neuen drei Informationsbroschüren für die Moore Heidenreichstein, Schrems  und Haslau ausgeteilt. In beiden Ländern wird intensiv an den hydrologischen Studien und Renaturierungsmöglichkeiten gearbeitet. Hier kommt nun auch die neueste Technologie seitens der tschechischen KollegInnen zum Einsatz: Drohen mit Kamera werden nach langen Genehmigungsverfahren die Bearbeitung der zahlreichen Moorstandorte deutlich schneller ermöglichen.

Der Nationalpark Thayatal-Podyji als Leadpartner des Projektes freut sich über den baldigen Einsatz der Fotofallen, Wildkatzenspürhunde und Lockstoffmethodenerprobung für das Wildkatzenmonitoring.

Zwei Treffen zum grenzüberschreitendem Austausch zum Schutzgebietsmanagement haben stattgefunden. Im Jänner zum Fachthema Magerrasen, das nächste und dritte Treffen steht unter dem Titel Landschaftsmatrix stehen.

Im Anschluss an die Workshops am Nachmittag führte Frau Kučerová durch die Feuchtbiotope des Botanischen Institutes mit der umfangreichen Sammlung von Moorpflanzen.

Die Aktivitäten von Connecting Nature ATCZ sind bis 2020 projektiert und werden im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik 2014-2020 (www. at-cz.eu/at) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Kofinanzierung in Österreich erfolgt durch das Land Niederösterreich und das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus.
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