08. Juli 2018

Am 1. Juli feierte die Marktgemeinde Oed-Oehling nicht nur offiziell "700 Jahre Markt Oed", sondern auch inoffiziell das Ende von 4 Jahren erfolgreichem G21-Prozess. Begleitet wurde der Prozess durch die NÖ.Regional.

Oed-Oehling G21
© NÖ.Regional.GmbH/Haselsteiner

In dieser Zeit wurden zahlreiche Maßnahmen zur Ortskernbelebung und zur positiven Gemeindeentwicklung umgesetzt.  Anlässlich des 700-Jahr-Jubiläums entführte die Gemeinde die Gäste zurück ins Jahr 1318 – inklusive Ritterkämpfen, Krönungszeremonie, Theaterstück und umfassendem Kinderprogramm.

„Viel hat sich in den letzten 700 Jahren in der Gemeinde verändert. Aber auch in den letzten 4 Jahren hat sich für die Gemeinde viel Positives getan“, zieht Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer eine gute Bilanz des G21-Prozesses. Daher soll an dieser Stelle auch eine detaillierte Rückschau auf den 4-jährigen Bürgerbeteiligungsprozess „G21“ erfolgen.

G21 in Oed-Oehling

„Bereits 2014 fanden Bürgergespräche in Oed und Öhling statt, wo die Bevölkerung ihre Ideen und Anliegen für eine positive Gemeindeentwicklung einbringen konnte. Rund 200 GemeindebürgerInnen nahmen an diesen Terminen teil“, so G21-Kernteamleiter gfGR Mathias Hahn, „Ein G21-Leitbild wurde daraufhin erarbeitet und die darin festgeschriebenen Maßnahmen im Laufe der letzten 4 Jahre zum großen Teil von der Gemeinde erfolgreich umgesetzt.“

Die Liste der umgesetzten Leitbild-Projekte liest sich dabei durchaus wie eine Leistungsschau einer erfolgreichen Gemeindeentwicklung, die wohl auch künftig ihre Fortsetzung finden wird:

  • Die Revitalisierung des Sturmhofs und der Neubau des Festsaals im Ortzentrum von Oed.
  • Der Neubau des Kindergartens und des Musikheims in Öhling.
  • Der Bau des Spielplatzes in der Öhlermühle.
  • Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED.
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit in dem Gemeindegebiet.
  • Die Errichtung einer Selfservice-Paketbox in Oed.
  • Die Stärkung und Neuansiedlung von Betrieben.
  • Errichtung von E-Tankstellen.
  • Verfassen einer Gemeindechronik.
  • Etablierung einer Arbeitsgruppe „Gesunde Gemeinde“.
  • Errichtung von Urnengräberwänden auf den Friedhöfen
  • Etc.

Die Landesaktion Gemeinde21 ist der niederösterreichische Weg zur Umsetzung des weltweiten UNO-Programms „Lokale Agenda 21“ und ist an ein umfassendes Förderprogramm gekoppelt. Sie unterstützt die Gemeinden, eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu finden. Prozessbegleitung und Maßnahmenumsetzung erfolgen durch die RegionalberaterInnen der NÖ.Regional.GmbH.