05. Oktober 2018

„Sei nicht fad – fahr mit Bus, Bahn oder Rad“, unter diesem Motto stand das 1. grenzüberschreitende Mobilitätsfest in Bruck an der Leitha und Bruckneudorf am 22. September 2018, das das Mobilitätsmanagement Industrieviertel gemeinsam mit der Mobilitätszentrale Burgenland organisiert hat.

Bei freiem Eintritt erwartete die BesucherInnen am Theodor-Körner Platz in Bruck/Leitha und auf der P&R-Anlage am Bahnhof im burgenländischen Bruckneudorf ein buntes Programm zum Thema Öffentlicher Verkehr und umweltfreundliche Mobilität.

„Viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind bereits multimodal unterwegs, indem sie verschiedene Mobilitätsarten in ihrem Alltag miteinander kombinieren. Mobilitätsfeste an multimodalen Knoten wie an Bahn- und Busbahnhöfen bieten sich an, damit noch mehr Menschen auf umweltfreundliche Mobilität umsteigen und für sauberere Luft in ihrem Heimatland sorgen. Denn hier können wir Angebote sichtbar machen sowie zum Anfassen und Ausprobieren bereitstellen“, so NÖ Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko zum Fest.

An diversen Informationsständen der ÖBB, des VOR, des Mobilitätsmanagements Industrieviertels, des Energie Parks Bruck, der Energie- und Umweltagentur (eNu), des ÖAMTCs u.v.m. konnten sich die BesucherInnen interessante Informationen und Tipps zu den unterschiedlichen Mobilitätsarten im Umweltverbund holen. Außerdem gab es die Möglichkeit sich interaktiv zu beteiligen, so konnten E-Bikes, E-Auto und Segways getestet werden. Am mobilen Fahrkartenautomaten der ÖBB konnte der Kauf von Tickets und Fahrplanabfragen ausprobiert werden. Ein besonderes Highlight war die erste grenzüberschreitende E-Autorallye in die Slowakei und nach Ungarn. Ein buntes Kinderprogramm mit Hüpfburg und Pumptrack sowie ein AUVA Radparcour und eine Verkehrssicherheitsparcour warteten auf die jungen BesucherInnen.

Das Fest war vom Teamgeist der beiden Gemeinden und der Region getragen: das Mobilitätsmanagement Industrieviertel, die Mobilitätszentrale Burgenland gemeinsam mit der Stadtgemeinde Bruck/Leitha und der Großgemeinde Bruckneudorf-Kaisersteinbruch sowie der Region Römerland-Carnuntum zogen gemeinsam an einem Strang. So wie die Mobilität nicht an der Gemeindegrenze endet, so war auch das Mobilitätsfest ein grenzüberschreitender Erfolg. Das Fest wurde von NÖ Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko und Burgendlands Landeshauptmann Hans Niessl eröffnet, die beide die gute Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg betonten.

„Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der regionalen Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at