03. Mai 2020

Mit der Coronakrise hat sich die Arbeitswelt aus der Not heraus dauerhaft verändert. Home Office ist essenzieller Bestandteil vieler Unternehmenskulturen geworden. Video Konferenzen ersetzen Meetings in Büros. Die NÖ.Regional.GmbH ergänzt ihr Angebot der Regionalberatung um Workshops, Webinare und Arbeitskreisbesprechungen in digitaler Form. In Zeiten der aktuellen Krise ist die moderne Onlinekommunikation ein wichtiger Bestandteil eines erfolgreichen Besprechungs- bzw. eratungsprozesses.

Vorbild Online Workshop in der Aktion Dorferneuerung

Im Zuge des Aufnahmeverfahrens in die Landesaktion „NÖ Dorferneuerung“ wird ein Kurzkonzept erstellt, welches die Vorhaben und Ziele dieses Bürgerbeteiligungsprozesses für die Landesverwaltung skizziert. In die Erstellung sollen Teil der Bevölkerung sowie Politik und Verwaltung eingebunden sein. Gemeinsam mit dem Regionalberater Daniel Brühl, der NÖ.Regional GmbH wurde das Grobkonzept im Rahmen eines Onlineworkshops erstellt. Durch die gemeinsame Online Veranstaltung, sprach das digitale Format besonders die jüngere Bevölkerung an und so wurden alle Generationen erfolgreich angesprochen und eingebunden.

In diesem erstmals stattgefundenen online Workshop zeigte sich, dass diese Form der Kommunikation eine effiziente und neue Möglichkeit ist, Workshops und Besprechungen abzuhalten. Natürlich kann ein Video-Dorfgespräch den persönlichen Kontakt zwischen den BewohnerInnen und dem Regionalberater nicht ersetzen.

Kooperationspotenziale in der Kulturregion BAUM-Nord

Auf Initiative der Regionalberater Alena Hosch und Christian Berger trafen sich im Rahmen des Projektes baum2020 slowakische und niederösterreichische Akteurinnen und Akteure zur Vorbereitung rund um die Niederösterreichische Landesausstellung 2022. Es ging um die grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und ganz konkret um die Idee, eine gemeinsame Entdecker-Landkarte zu entwickeln - dadurch sollen Kooperation aus Kultur und Tourismus zusammenfließen.

Drei moderierte zweisprachige Videokonferenzen für ein jeweils vordefiniertes Thema sind geplant. Beim ersten Treffen am 28. April waren insgesamt 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei. „Die Conclusio des ersten Online-Treffens ist“, so Projektverantwortlicher Christian Berger, “dass es auf beiden Seiten der Grenze eine große Bereitschaft für konkrete grenzüberschreitende Kooperationen im Kulturbereich gibt. Die Moderatorin Barbara Hartl und die Dolmetscherin haben bei dem Meeting einen sehr guten Job gemacht. Trotz ein paar kleiner technischer Macken hat auch zweisprachig alles gut funktioniert, eine Fortsetzung unserer Aktivitäten ist auf alle Fälle geplant.“

Marktgemeinde Lanzenkirchen geht online

Kommunikation über digitale Medien – seit Jahren reden wir darüber – von zu Hause aus, oder vom Büro aus. Dabei geht es nicht nur um die Überwindung physische Distanzen – die sonst mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden und die Zeit, die dafür notwendig ist – sondern auch um die Qualität und die Form der Kommunikation.

Mit COVID19 und den Vorgaben der Bundesregierung wurden plötzlich ganz viele von uns gezwungen, ihre berufliche oder ehrenamtliche Kommunikation mit allen möglichen Partnern in kurzer Zeit auf digitale Formen umzustellen, unabhängig ob Bürgermeister, Vereinsobmann, oder Privatperson.

Bgm. Bernhard Karnthaler aus der Marktgemeinde Lanzenkirchen (4.000 EinwohnerInnen und 5 KG`s) koordiniert derzeit die Arbeiten für den Glasfaserausbau, den Neubau für das Gemeindezentrum mit Nahversorger, Dienstleister, Ärztezentrum und Gastronomie, sowie die Vorbereitungen für ein gemeindeübergreifendes Verkehrskonzept.

Walter Kirchler, Geschäftsführer der NÖ.Regional.GmbH, sprach mit Bernhard Karnthaler über seine Arbeitsweise während der Ausgangsbeschränkungen in der Zeit von 15. März bis 1. Mai 2020. Welche Kommunikationsform war die für ihn und sein Team optimale? Welchen Einfluss werden die die neue Praxis der Kommunikation auch in Zukunft auf die Arbeit in der Gemeinde haben? Lesen Sie das Interview hier.