13. Jänner 2021

Die Region Wagram hat ihre Weichen für 2021 gestellt und den Focus dabei auf Klimschutz und Nachhaltigkeit gelegt. In diesem Jahr sollen das Thema "erlebnisorientierte Wanderwege", die Digitalisierung der Wanderrouten und Highlights und die Integration der möglichen Anbindungen an öffentliche Verkehrsmittel umgesetzt werden. Gefördert wird diese gemeindeübergreifende Kooperation vom Kleinregionalen Fonds des Landes Niederösterreich.

Bereits im Vorjahr wurde eine Vorstudie zum erlebnisorientierten Wagramer Wanderwegenetz erstellt. Deren Umsetzung wurde nun im Rahmen der virtuellen Vorstandssitzung beschlossen. Das Konzept umfasst die Digitalisierung aller vorhandenen und auch neuen Wanderwege, die Erhebung von Direktvermarktern, Heurigen- und Kulinarikbetrieben, Aussichtspunkten und Besonderheiten in der Natur- und Kulturlandschaft entlang der Routen. Eine einheitliche Beschilderung des Wanderwegenetzes und neues Kartenmaterial sollen 2021/22 zum Entdecken der Region beitragen. Viele Wege haben auch einen Bahnanschluss und sind so umweltschonend erreichbar.

2020 wurde in einem Pilotprojekt der Einsatz von E-Bikes entlang des Radwegnetzes der Region getestet. Da dieses Angebot auf breites Interesse stieß, wurde eine Weiterführung beschlossen. Man hofft auch den so geannten "Lössfrühling", ein Fest zu Saisonbeginn im Mai, abhalten zu können. Wegzudenken wäre er nur schwer.

Bereits im Vorjahr konnten viele Maßnahmen im Schwerpunktbereich Klima und Energie umgesetzt werden. Einige Veranstaltungen konnten aufgrund der Kontaktbeschränkungen natürlich nicht durchgeführt werden. Umso erfolgreicher verliefen die virtuelle Abwicklung der diesjährigen Klimaschulen-Aktionen und das mit Expertenbeteiligung aus ganz Österreich ausgetragene zweite Gartenforum. Diese Vernetzungs- und Informationsplattform begleitet Gärtnereien der Region auf dem Weg zu „ökologischen Kompetenzzentren“. Positive Bilanz lässt sich auch im Bereich Photovoltaik und E-Ladestationen ziehen, wo durch die Investitionsförderung der Klima- und Energiemodellregion (KEM) die Errichtung von neuen Anlagen in vier Gemeinden angeregt wurde. Im neuen Infocenter der Tulln Energie, das 2020 beim "Ideenwettbewerb" der Dorf- und Stadterneuerung als Projekt zur Nachnutzung von Leerstand nominiert wurde, gibt es nun wöchentlich Energieberatungen in Zusammenarbeit mit der KEM.

Obmann Franz Aigner: „Ich freue mich, dass trotz der schwierigen Verhältnisse die Projekte professionell weitergeführt wurden und blicke zuversichtlich ins kommende Jahr“. Moderiert wurde die Veranstaltung von Monika Heindl, der für die Region zuständigen Regionalberaterin der NÖ.Regional, die als Koordinatorin und Prozessbegleiterin die Gemeinden bei ihrer Zusammenarbeit unterstützt.

„Kleinregionen“ sind Plattformen, die rasche Abstimmung und Informationsaustausch zwischen Gemeinden und Land ermöglichen und mit ihren Projekten einen wichtigen Beitrag in der Regionalentwicklung leisten. Die NÖ.Regional serviciert Kleinregionen und berät sie bei jeglichen kleinregionalen Aufgabenstellungen. Gemeinsam suchen wir nach regionalen, passgenauen Lösungen.