LR Schwarz diskutiert mit Gemeinden im Weinviertel
Etwa 60 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister kamen beim Weinviertler „Frühstück mit der Region“ in Gänserndorf zusammen, um sich aus erster Hand über zwei Themen zu informieren, die Gemeinden im demografischen Wandel zunehmend beschäftigen - der Seniorenarbeit und der EU-Regionalpolitik auf kommunaler Ebene. Gemeinsam mit Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz diskutierten sie über die Aufgaben und Chancen, die diese Herausforderungen mit sich bringen.


.): 2. Präs. des NÖ Landtages a.D. Herbert Nowohradsky, Prof. Dkfm. Dr. Hannes Bauer, DI Doris Fried, LR Mag. Barbara Schwarz, LAbg. René Lobner, Univ.-Prof. Mag. Dr. Franz Kolland, DI Walter Kirchler, NR Rudolf Plessl.
© NÖ.Regional/Tagwerker


Die erste halbe Stunde des „Frühstücks mit der Region“ war der Vernetzung bei Kaffee und Kipferl gewidmet, bevor die anwesenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zunächst von den Vorsitzenden des Regionalverbandes Europaregion Weinviertel, Prof. Dkfm. Dr. Hannes Bauer und LAbg. Bgm. René Lobner, begrüßt wurden. Danach hieß Landesrätin Mag. Barbara Schwarz die Gäste willkommen und wies zum Auftakt des ersten Themenschwerpunktes darauf hin, dass es in Anbetracht des demografischen Wandels für das Land NÖ unerlässlich sei, zukunftsweisende Konzepte zu erarbeiten, mit denen der älteren Generation ein Platz in der Mitte der Gesellschaft sowie ihr Lebensstandard gesichert und gefördert werden kann.

Univ.-Prof. Dr. Franz Kolland von der Universität Wien malte in seinem Vortrag ein lebendiges Altersbild der heutigen älteren Menschen, die mit ihren Altersgenossen vor 50 Jahren nur mehr wenig gemeinsam haben. Die höhere Lebenserwartung bringt es mit sich, dass Alter nicht in erster Linie Pflegebedürftigkeit, sondern auch Vielfalt und Gestaltungsfähigkeit bedeutet. Daher ist es nötig, sich das Wissen für ein gelingendes Alter anzueignen und Konzepte für ein optimales Altern zu entwickeln. Das Ehrenamt kann dabei von besonderer Bedeutung sein, leistet es doch einen Beitrag für die Gesellschaft und erhöht gleichzeitig die eigene Lebenszufriedenheit. In diesem Sinne brachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in fünf moderierten Gesprächsrunden die dringlichsten Aspekte ihrer Gemeinden in die Diskussion ein.

„Mir ist es sehr wichtig, auch die Gemeinden in Niederösterreich zu diesem wichtigen Thema zu Wort kommen zu lassen. Sie haben bei dieser Runde ‚Frühstück mit der Region‘ exklusiv die Möglichkeit, ihre Meinung zu demografischen Fragestellungen einzubringen, die in weiterer Folge in die niederösterreichweiten Seniorenaktivitäten des Landes Niederösterreich einfließen werden“, betonte Landesrätin Schwarz und meinte weiter: „Der Beitrag jeder niederösterreichischen Gemeinde ist wichtig für die Ausgestaltung der entsprechenden Rahmenbedingungen.“

Zum Zuständigkeitsbereich von Landesrätin Mag. Barbara Schwarz zählt auch die EU-Regionalpolitik. Das Weinviertel ist in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit den tschechischen und slowakischen Nachbarn seit vielen Jahren erprobt. Alena Hosch und Jitka Kössler von der NÖ.Regional.GmbH gingen in ihrer Präsentation ausführlich auf die Fördermöglichkeiten für Projekte ein, die gemeinsam von Gemeinden oder Organisationseinheiten im Weinviertel und den benachbarten Regionen in Tschechien oder der Slowakei durchgeführt werden. Damit soll einerseits die Zusammenarbeit der Behörden auf beiden Seiten der Grenze, aber unter anderem auch die Wettbewerbsfähigkeit von Klein- und Mittelbetrieben oder die Entwicklung nachhaltiger Verkehrslösungen gefördert werden. Die NÖ.Regional begleitet und unterstützt die Antragsteller bei der Vorbereitung und Abwicklung der Projekte. Abschließend standen auch Vertreter der zuständigen Fachabteilung des Landes für Fragen zur Verfügung.

Die aktuelle Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Frühstück mit der Region“ mit Landesrätin Barbara Schwarz wird von der Servicestelle NÖ.Regional organisiert und findet in allen Hauptregionen statt. Folgende Termine finden noch statt: 19.5. Schweiggers (Waldviertel), 24.5. Öhling (Mostviertel), 29.5. Neulengbach (NÖ-Mitte).





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