Radbrücken über die March – BürgerInnen werden befragt
Projekte zur Förderung der umweltfreundlichen Mobilität im Kooperationsprogramm Interreg V A Slowakei – Österreich 2014 – 2020 werden derzeit intensiv zwischen Verkehrsplanung, Bürgermeistern und Bevölkerung diskutiert. Konkret geht es um die Errichtung von zwei zusätzlichen Radbrücken über die March zwischen Marchegg und Vysoka pri Morave und Dürnkrut und Gajary.


Die geplante March- Radbrücke Dürnkrut – Gajary in einer Visualisierung. Die Bürger werden dazu am 19. Februar 2017 befragt.
© Raumplanung Trimmel


Nach mehreren Informationsveranstaltungen in den Gemeinden gibt es am 19. Februar 2017 in beiden niederösterreichischen Gemeinden Bürgerbefragungen. Bei positiven Gemeinderatsbeschlüssen beginnen umgehend die Detailplanungen zur Errichtung der Radbrücken ab 2018. Von den slowakischen Partnergemeinden liegen die Beschlüsse bereits vor.

Für die Marchregion (und in Teilbereichen auch in der Bratislava-Umlandregion) wird ein grenzüberschreitendes Mobilitätskonzept. Ziel ist, alle verfügbaren Verkehrsträger und Verkehrsmittel der Marchregion optimal zu vernetzen und so nachhaltige Mobilitätsangebote aufzubauen sowie im besonderen Maßnahmen zur Förderung des Fahrrads im Alltags- und Freizeitverkehrs zu setzen. Konkret geht es um die
  • Weiterentwicklung des Radwegenetzes beiderseits der March und eine bessere Vernetzung der regionalen Radrouten und der Fernradwege (EuroVelo 13/ Iron Curtain Trail, Kamp-Thaya-March-Radroute) und
  • die Anbindung der bestehenden Grenzübergänge und neuen Radbrücken bzw. Radwege vor allem mit dem ÖV (Bahn und Bus).

Die NÖ.Regional GmbH. betreut die Gemeinden in Mobiltätsfragen. Die Projekte sind auch Teil der Arbeitsgruppe touristische Mobilität im Grenzraum in centrope, die von der NÖ.Regional im Grenzgebiet Mit der Slowakei und mit Südmähren koordiniert wird.

Mit dem Fachbereich „EU Kooperationen“ setzt die NÖ.Regional.GmbH Akzente in der grenzüberschreitenden Regionalentwicklung. Wir berücksichtigen die Potenziale der Grenzregionen und nutzen die dafür zur Verfügung stehenden EU-Fördermittel aus den Interreg V-A Programmen bis 2022 mit Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Die Themenfelder umfassen das kulturelle und natürliche Erbe, Umwelt und nachhaltige Raumentwicklung, Forschung und Bildung sowie grenzüberschreitende institutionelle Kooperationen von Ländern, Gemeinden, Kleinregionen, lokalen und regionalen Initiativen.

„Mobilitätsmanagement“ ist ein Service der NÖ.Regional.GmbH. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der regionalen Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.GmbH wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.


Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.GmbH wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert

Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at






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