Pressekonferenz: LR Bohuslav stolz auf Erfolge der NÖ.Regional
Die Bilanz von Landesrätin Dr.in Petra Bohuslav nach den ersten beiden Arbeitsjahren der NÖ.Regional.GmbH fällt bei der heutigen Pressekonferenz anlässlich des zweijährigen Jubiläums in St. Pölten eindeutig positiv aus. Die Regionalentwicklung in Niederösterreich ist völlig neu organisiert worden und bereit für die großen Zukunftsthemen Digitalisierung und demografische Entwicklung.


LRin Dr. Petra Bohuslav ist stolz auf die Entwicklung und die Erfolge der NÖ.Regional.GmbH der letzten beiden Jahre.
© NLK/Filzwieser


Unter dem Schlagwort Regionalentwicklung 2.0 war die NÖ.Regional vor zwei Jahren an den Start gegangen, um die Gemeinden mit der geballten Kraft der zwei Vorgängerorganisationen in allen Anliegen der Regionalentwicklung zu unterstützen. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister profitieren von den Synergieeffekten der Zusammenlegung und können sich nach dem Prinzip des One-Stop-Shops in allen Anliegen an ihre fixe Ansprechperson in der NÖ.Regional wenden, ganz gleich ob es sich um ein Dorferneuerungsprojekt oder die Grobplanung für den Breitbandausbau ihrer Gemeinde handelt.

Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav erläutert: „Wir haben mit der NÖ.Regional ein in Österreich einzigartiges Modell der Regionalentwicklung aufgesetzt, bei dem von der Katastralgemeinde bis zur Kleinregion alle Ebenen von einer Organisation bedient werden. Das brachte eine enorme Erleichterung für die Gemeinden und Regionen, da das Durchfragen von Förderstelle zu Förderstelle damit Geschichte wurde.“

Walter Kirchler, der Geschäftsführer der NÖ.Regional, ergänzt: „Mit der Zusammenführung der ehemaligen Vereine NÖ Dorf- und Stadterneuerung und Regionalmanagement Niederösterreich wurden nicht nur viele Förderaktionen unter einem Dach vereint, sondern auch das geballte Wissen und der reiche Erfahrungsschatz der Regionalberaterinnen und Regionalberater. Beides ist Grundvoraussetzung dafür, die Gemeinden in der gesamten Bandbreite der Regionalentwicklungsthemen beraten zu können“.

Als erster großer Meilenstein in der Tätigkeit der NÖ.Regional kann die Begleitung zu den fünf Hauptregionsstrategien bezeichnet werden, die von den Regionsversammlungen im Mai und Juni 2015 beschlossen wurden. Sie sind das Ergebnis eines mehrstufigen Abstimmungsprozesses zwischen den Vorgaben des Landes und den Bedürfnissen der Regionen und definieren die Ziele, die in den nächsten zehn Jahren erreicht werden sollen. In den kommenden Monaten wird es bereits eine erste Zwischenbilanz geben.

Die Eingliederung der NÖ.Regional in das Wirtschaftsressort ist nicht zufällig. Die Vergangenheit, aber auch die großen Themen der Gegenwart und der Zukunft zeigen, dass Regionalentwicklung enorm viel mit Wirtschaft zu tun hat. „In jedem Projekt stecken in der Regel eine große Portion strategisches Denken und ebenso viel praktische Umsetzung. Nicht nur deshalb ist Regionalentwicklung ist ein großes Querschnittsthema, sondern auch, weil es überall dort stattfindet, wo Menschen etwas bewegen und für ihre Region tun wollen“, hält Landesrätin Petra Bohuslav fest.
Diese Vielfalt spiegelt sich im breiten Aufgabenfeld der NÖ.Regional wider, das die Landesprogramme Dorf- und Stadterneuerung und Gemeinde21, die Betreuung der Kleinregionen, das Mobilitätsmanagement und die Verkehrsberatung, die Grobplanung für den Breitbandausbau und die Betreuung grenzüberschreitender EU-Kooperationen und die Entwicklung von regionalen Impulsprojekten umfasst.

Zwei große globale Entwicklungen sind es, die längst auch in Niederösterreich angekommen sind und die Regionalentwicklung beschäftigen. Zum einen hat die Digitalisierung längst alle Lebensbereiche erfasst und wirkt sich dramatisch auf die Zukunft jedes einzelnen, aber auch von Gemeinden und Regionen aus. Zum anderen beeinflusst die demografische Entwicklung durch steigende Lebenserwartung, sinkende Geburtenraten und gegenläufige Zu- und Abwanderungen die Lebensbedingungen in den einzelnen Regionen enorm. „Die NÖ.Regional sieht ihre Aufgabe darin, diese beiden großen Transformationsprozesse mithilfe ihrer gesamten Programmpalette auf allen Verwaltungsebenen zu bearbeiten“, bekräftigt Landesrätin Dr.in Bohuslav zum Abschluss.

ORF-Beiträge über die Pressekonferenz:




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