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Ehrenamtliches Engagement – was bringt‘s?
Welche Motive stecken hinter dem Ehrenamt in unserer Gesellschaft? Wie soll man mit Menschen umgehen, die sich gerne freiwillig engagieren möchten? Darf Ehrenamt auch Grenzen haben? Diese und weitere Fragen rund um soziales Engagement standen am 30. November im Rahmen der von der Kleinregion Waldviertler Kernland organisierten Veranstaltung "Ehrenamt" in Ottenschlag im Zentrum.


v.l: Mag. Martin Oberbauer (Hilfswerk Wien), Konrad Tiefenbacher (NÖ.Regional.GmbH), Doris Maurer (GFin der Kleinregion Waldviertler Kernland), DI Elisabeth Wachter (NÖ.Regional.GmbH), Bgm. Robert Hafner (Obmann der Kleinregion).
© Kleinregion Waldviertler Kernland


Im Rahmen der Initiative "Auf gesunde Nachbarschaft!" werden im Waldviertler Kernland die Projekte „MahlZeit!“ und „ABS-Café“ umgesetzt. In beiden Projekten geht es um den Aufbau und die Wertigkeit guter sozialer Netzwerke. Dieses Engagement kann viele Gesichter haben – ob im privat-nachbarschaftlichen Umfeld oder in Vereinen und Hilfsorganisationen. Wer sich mit Freude ehrenamtlich in unsere Gesellschaft einbringt, lebt glücklicher und gesünder – das ist in Studien längst erwiesen!

Mag. Martin Oberbauer – der den ersten Vortrag des Abends hielt, beschäftigt sich seit vielen Jahren - nicht nur in seiner Profession als Freiwilligen-Manager beim Wiener Hilfswerk - intensiv mit dem Ehrenamt. Er sprach über die Motive von potentiellen Freiwilligen und gab Hinweise für einen professionellen Umgang mit neuen Mitgliedern. Weiters stellte er förderliche Rahmenbedingungen vor, welche die Einbindung von Freiwilligen in Projekte erleichtern können.

Konrad Tiefenbacher ist Fachbereichsleiter von „Service Freiwillige“ bei der NÖ.Regional und berichtete u.a. über die vielseitigen Angebote für Freiwillige in Niederösterreich durch diese Servicestelle. Von der Vereinsmappe über die Vereinshotline und Fachveranstaltungen zu aktuellen Themen reicht die Angebotspalette von „Service Freiwillige“. Weiters bot er einen Überblick über die niederösterreichische Vereinslandschaft.

Die darauffolgende Diskussion zeigte, dass für fast alle Vereinen das Thema „Jugendarbeit“ ein großes Anliegen ist – ebenso wie die Ansprache potentieller Vereinsmitglieder. Die Wichtigkeit des persönlichen ehrenamtlichen Engagements wurde von den Diskutanten unterstrichen – auch in Bezug auf die Erhaltung und Förderung der psychosozialen Gesundheit. Aber natürlich sollte das ehrenamtliche Engagement auch Grenzen haben – diese zu erkennen und sich auch daran zu halten – sei ebenso essentiell.

Im Anschluss an die Diskussion stellte Doris Maurer (GF der Kleinregion Waldviertler Kernland) noch die Pläne zur Abhaltung einer Nachbarschafts- und Freiwilligenmesse im März 2016 vor. Diese Veranstaltung soll zugleich auch einen würdigen Projektabschluss der Pilotphase von „MahlZeit!“ und „ABS-Café“ darstellen und einen Übergang in den Regelbetrieb einleiten.

„Kleinregionen“ sind Plattformen, die rasche Abstimmung und Informationsaustausch zwischen Gemeinden und Land ermöglichen und mit ihren Projekten einen wichtigen Beitrag in der Regionalentwicklung leisten. Die NÖ.Regional.GmbH serviciert Kleinregionen und berät sie bei jeglichen kleinregionalen Aufgabenstellungen. Gemeinsam mit der Kleinregion Waldviertler Kernland suchen wir nach regionalen, passgenauen Lösungen.




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