Vereine leisten einen wichtigen Beitrag zur Ortskernbelebung
Unter dem thematischen Schwerpunkt „Mehr Leben im Ort“ trafen sich am 24. November rund 50 Bürgerinnen und Bürger aus dem Waldviertel zum Vernetzungstreffen in Sallingstadt, Gemeinde Schweiggers. Best practice Beispiele aus der Dorf- und Stadterneuerung sowie eine Besichtigung der Projekte vor Ort waren die Grundlage für rege Diskussion und Erfahrungsaustausch.


Vernetzungstreffen, Gruppe vl.: Vizebgm. Josef Schaden (Schweiggers), Mag. Wolfgang Alfons (NÖ Landesregierung, RU2), Obfraustv. Bgm. Otmar Kowar (NÖ Dorf- und Stadterneuerung), Obfrau Erna Röhrbacher (Dorferneuerungsverein Unserfrau), DI Josef Strummer (NÖ.Regional, Büroleiter Waldviertel), Kassier Doris Pichler (Dorferneuerungsverein Alt-Weitra), Bgm. Arnold Bauernfried (Bärnkopf), Bgm. Roland Datler (Gastern) © NÖ.Regional.GmbH


Zu Beginn des Treffens führten Dorferneuerungsobmann Josef Bauer und Vizebgm. Josef Schaden durch Sallingstadt und präsentierten die dort umgesetzten Projekte, die wesentlich zur Ortskernbelebung beitragen. So wurde die leerstehende Schule zu einem Jugendgästehaus und Dorfwirtshaus ausgebaut. Beide werden vom Verein geführt und es konnten dadurch insgesamt sechs Arbeitsplätze geschaffen werden.

Nach der Begrüßung durch Obfraustv. Bgm. Otmar Kowar von der NÖ Dorf- und Stadterneuerung informierte Mag. Wolfgang Alfons von der NÖ Landesregierung über interessante Daten und Zahlen zur Entwicklung „Innen vor Außen“ sowie über die Fortführung der geförderten Aktion ZentrumsEntwicklung.

Bürgermeister Arnold Bauernfried von der Gemeinde Bärnkopf präsentierte ein Nahversorgungsprojekt, das von einem lokalen Verein geführt wird. Im März 2012 wurde die Gemeinde gemeinsam mit engagierten MitbürgerInnen aktiv und gründete zur Fortführung des Kaufhauses den Verein „Unser G’schäft in Bärnkopf". Das Modell zur Sicherung der Nahversorgung in der kleinen Waldviertler Tourismusgemeinde Bärnkopf mit seinen 350 Einwohnern wird heute noch mit Begeisterung angenommen. „Unser G’schäft“ trägt zur Belebung des Ortes bei, schafft eine Begegnungsstätte für die Bewohnerinnen und Bewohner, leistet einen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, indem es die Versorgung über kurze Wege möglicht und gibt auch weniger mobilen Bewohnerinnen und Bewohnern die Chance auf eine eigenständige Versorgung“, so der stolze Bürgermeister Bauernfried.

Mit dem Kommunalzentrum Gastern wurde für die Vereine eine zeitgemäße Infrastruktur geschaffen, das wirtschaftliche und soziale Gefüge im Ort verbessert und neben der Sicherung der Nahversorgung auch noch Arbeitsplätze geschaffen. Bürgermeister Roland Datler berichtete über die Entstehung des Kommunalzentrums, welches bereits 2004 eröffnet wurde und 2013, nachdem der letzte Mieter gekündigt hatte, wieder ganz neu konzipiert werden musste. Seit heuer ist das Kommunalzentrum mit drei Mietern wieder im Vollbetrieb. Im Erdgeschoß sind ein Nahversorger und ein Imbiss untergebracht und im Obergeschoss befinden sich ein Restaurant sowie ein Veranstaltungssaal und die Vereinsräumlichkeiten. „Nur gemeinsam schaffen wir eine nachhaltige Ortskernbelebung“, ist Bgm. Datler überzeugt.

Beim köstlichen Erdäpflgulasch entwickelte sich ein rege Diskussion sowie intensiver Erfahrungsaustausch.

Die periodisch stattfindenden Vernetzungstreffen für die Mitglieder der NÖ Dorf- und Stadterneuerung werden von der NÖ.Regional organisiert, um die aktive und interessierte Bürgerinnen und Bürger in Dörfern, Gemeinden und Städten über aktuelle Themen zu informieren.




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