Erste Ergebnisse zur Jugendstudie Pielachtal
Was Jugendliche bewegt, was sie begeistert, was ihnen in der Kleinregion Pielachtal möglicherweise fehlt, und noch vieles mehr wird aus der fertigen Jugendstudie für die gesamte Region Pielachtal hervorgehen. Am 30. Jänner wurden erste Ergebnisse präsentiert.


Steuerungsgruppe, Projektteam der Jugendstudie Pielachtal samt Regionalberaterin der NÖ.Regional
© FH St. Pölten


Die Jugendstudie Pielachtal als Sozialraumanalyse wurde letztes Jahr im Herbst gestartet, um herauszufinden, wie die Jugendlichen in der Region „ticken“. In erster Linie geht es darum, deren Bedürfnisse zu kennen, um ihre Lebensqualität mit passgenauen Maßnahmen weiter zu verbessern. Erarbeitet wird die Jugendstudie vom Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung der FH St. Pölten.

Jugendliche und Jugendgemeinderätinnen aus der Kleinregion Pielachtal mit ihren 8 Gemeinden wurden beim zweiten Steuerungsgruppentreffen von Christina Engel-Unterberger, Jelena Hrvacanin und Christoph Ebner über die ersten Ergebnisse informiert, darunter auch Fakten zur demografischen Entwicklung in den einzelnen Gemeinden der Region. Die Steuerungsgruppe hatte auch die Aufgabe, verschiedene Einrichtungen und Vereine auf deren Relevanz für Jugendliche zwischen 10 und 24 Jahren zu „untersuchen“.

Die Steuerungsgruppe diskutierte offen und vorurteilsfrei über Themen, die für Jugendliche zeitgemäß und brisant sind. In weiterer Folge werden Jugendliche befragt, was sie beschäftigt und wo Handlungsbedarf in der Region gegeben ist. Wir sind schon gespannt, ob sich die Einschätzung der Steuerungsgruppe und der politischen Vertreter mit jenen der jugendlichen Pielachtalerinnen und Pielachtaler decken werden. Das Treffen wurde von den Anwesenden auch als tolle Möglichkeit empfunden, um sich inhaltlich auszutauschen und zu vernetzen, was auch nach Abschluss der Jugendstudie angestrebt wird.

Die Steuerungsgruppe trifft sich im Mai 2018 das nächste Mal. Zwischenzeitlich arbeitet das Projektteam des Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung der FH St. Pölten mit den Jugendlichen und wird viele Gespräche mit ihnen führen, um ihre Bedürfnisse und erforderliche Wohlfühlfaktoren zu identifizieren. Das Ergebnis der Studie mit ihren Handlungsempfehlungen und Projektvorschlägen für die Region Pielachtal wird Ende August 2018 vorliegen.

Der Fonds für Kleinregionen vom Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik (RU2) unterstützt das Projekt finanziell.




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