Regionalverband noe-mitte – Rückblick & Ausblick
Bei der Hauptregionsversammlung am 23. November 2017 zog der Regionalverband noe-mitte Bilanz über die letzten beiden Jahre, blickte aber auch visionär in die Zukunft.


Hauptregionsversammlung des Regionalverbands noe-mitte am 23. November 2017 im Landhaus St. Pölten.
© NÖ.Regional.GmbH


Bürgermeister Wandl, Obmann des Regionalverbandes noe-mitte freute sich über die rege Teilnahme von Gemeinde- und Regionsvertreterinnen und –vertretern sowie Partnerorganisationen und würdigte deren Engagement für NÖ-Mitte. Ohne deren Offenheit für Neues und unermüdliches Networking würde NÖ-Mitte nicht so dastehen.

25 „Regionsabgeordnete“ aus der Hauptregion NÖ-Mitte erhielten von Karin Peter, Regionalberaterin der NÖ.Regional, Inputs zur Flächenmanagementdatenbank, einem wichtigen Instrument zur planvollen Siedlungsentwicklung in Zentren und peripheren Räumen.

Sabine Klimitsch, Büroleiterin der NÖ.Regional in NÖ-Mitte berichtete darüber, was sich derzeit in den Orten, Gemeinden und Kleinregionen in NÖ-Mitte aktuell abspielt und hob exemplarisch einige Beispiele wie das DorfResort Mitterbach oder die interkommunale Suchtprävention Pielachtal hervor. Vorgestellt wurde auch das regionale Impulsprojekt „Diplomarbeitsbörse Regionalentwicklung“, mit dessen Projektmanagement die NÖ.Regional von 6 LEADER-Regionen beauftragt wurde.

Blitzlichter aus den Regionen und Partnerorganisationen
Um einen blitzlichtartigen Eindruck aus den Regionen und Partnerorganisationen zu erhalten, erzählten die LEADER-Obleute Anton Gonaus und Josef Ecker über ihre Aktivitäten in den Regionen Mostviertel-Mitte sowie Elsbeere-Wienerwald. Auch Franz Delapina, Geschäftsführer der NÖ Bildungs- und Forschungsgesellschaft (NFB) erläuterte die Bildungsanliegen und –maßnahmen seiner Organisation. Besonders stolz ist er auf den Erfolg von „Unternehmen entdecken“ – ein Projekt, das die NFB vor zwei Jahren vom Regionalverband noe-mitte übernommen hatte. Zielsetzung sind die Besichtigungen produzierender Unternehmen im Bereich Naturwissenschaft und Technik in Niederösterreich von Schülerinnen und Schülern zwischen 6 und 15 Jahren. Sie sollen so Einblicke über Produkte und Berufe im jeweiligen Unternehmen erhalten.

Wirkungsorientierter Fortschrittsbericht in NÖ-Mitte im Zentrum
Sabine Klimitsch gab zum Schluss noch einen kurzen Rückblick über die Arbeitspakete und erreichten Ziele der Hauptregionsstrategie NÖ-Mitte. Das Erfreuliche: die Region ist gut unterwegs, die durchaus ambitionierten Ziele wurden zu 99% erreicht.

Thematisch will die Region das wichtige Thema Zentrumsentwicklung sowie Leerstände weiter verfolgen. Bewusstseinsbildung und die Information über geeignete Werkzeuge wie beispielsweise die Flächenmanagementdatenbank werden hier seitens der NÖ.Regional noch mehr praktiziert. Generell wird der Daseinsvorsorge, insbesondere dem Generationendialog, der Bürgerbeteiligung sowie der Bildung zentraler Stellenwert eingeräumt werden. Wirtschaft verknüpft mit Digitalisierung sind weitere Schwerpunkte, mit denen sich die Gemeinden und Regionen vermehrt auseinandersetzen werden (müssen). Diese thematischen Schwerpunkte in NÖ-Mitte werden im Arbeitspaket für die Jahre 2018 und 2019 niedergeschrieben und wurden von der Hauptregionsversammlung einstimmig beschlossen. Sie stehen auch zum Download bereit.

Der Verein Regionalverband noe-mitte
Ist einer von insgesamt 7 Eigentümern der NÖ.Regional und hält 6% an der NÖ.Regional, ebenso wie die anderen 4 Regionalverbände in NÖ. Mit 19% ist der Verein NÖ Dorf- und Stadterneuerung – Gemeinschaft der Dörfer und Städte an der NÖ.Regional beteiligt. Das Land Niederösterreich ist mit 51% Mehrheitseigentümer. Bürgermeister Herbert Wandl ist Obmann des Regionalverbands noe-mitte.




Ansprechperson
Dipl.-Ing.in Sabine Klimitsch

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