Waldviertler Zukunft beginnt jetzt: die Strategie wirkt!
Die aktuellsten Entwicklungen im Waldviertel standen diesmal im Vordergrund der Hauptregionsversammlung des Regionalverbandes am 28. November in St. Marein. LRin Petra Bohuslav und die rund 100 TeilnehmerInnen konnten sich davon überzeugen, dass das Waldviertel Zukunft hat.


V.l.: Mag.(FH) Andreaas Schwarzinger, Destination Waldviertel, DI Josef Strummer, Büroleiter Waldviertel, NÖ.Regional.GmbH, NR Ing. Maurice Androsch , Vorsitzender Regionalverband Waldviertel, LRin Petra Bohuslav, GF DI Walter Kirchler, NÖ.Regional.GmbH, Bgm. Elisabeth Allram, Brunn an der Wild, LAbg. Bgm. Jürgen Maier, Vorsitzender Regionalverband Waldviertel, GF Christof Kastner, Wirtschaftsforum Waldviertel, Dr. Ernst Wurz, AK-Leiter Bildung&Qualifikation
© NÖ.Regional.GmbH/Jilka


Für Landesrätin Petra Bohuslav bietet das Waldviertel viele Chancen, die man gemeinsam – Regionen und Land Niederösterreich – erfolgreich entwickeln muss: „Gerade im Tourismus hat sich das Waldviertel zu einer beliebten Region entwickelt und trägt einen wesentlichen Teil zu den vergangenen Nächtigungsrekorden bei. Gleichzeitig stärken wir mit verschiedenen Infrastrukturprojekten das Waldviertel. So sind zwei unserer vier Breitband-Modellregionen hier angesiedelt. Und in der Kleinregion ASTEG und der Gemeinde Pölla erhalten Unterstützung durch das Land Niederösterreich bei der Erarbeitung von Maßnahmen zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass das Waldviertel eine dynamische Region bleibt.“

Der Startschuss für die Arbeitsgruppe „Hochrangige Straßenverbindung Waldviertel“ wurde von den Vorsitzenden des Regionalverbandes LAbg. Bgm. Jürgen Maier und NR Ing. Maurice Androsch vorgenommen. „Der Beteiligungsprozess soll klar und transparent sein, ein Dialog mit den Waldviertlern wird stattfinden“, betont LAbg. Bgm. Maier. „ Es werden derzeit drei wichtige Expertisen bearbeitet – eine Wirtschaftspotentialanalyse, eine Karte der Naturräume des Waldviertels und eine aktuelle Verkehrszählung durchgeführt - die die Grundlage für eine vernünftige Entscheidung bilden“, ergänzt NR Ing. Androsch.

Die Neupositionierung der 4 Handelsakademien im Waldviertel wurde vom AK-Leiter DR. Ernst Wurz vorgestellt. Die Handelsakademien in Gmünd, Horn, Waidhofen und Zwettl werden zu „Wirtschaftsakademien“ mit jeweiliger regionsspezifischer Schwerpunktsetzung. „Die Schulen sollen jene Schwerpunkte setzen, die die Unternehmen brauchen“, so Dr. Wurz. Eine enge Kooperation zwischen den unterschiedlichen Standorten wird durch ein „virtuelles Klassenzimmer“ möglich. Ebenso wird es eine enge Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen wie der HTL Karlstein, der Digital-NMS in Zwettl oder auch der FH Wieselburg geben und eine intensive Kooperation mit den Unternehmen im Waldviertel.

AK-Leiter Christof Kastner zeigte auf, dass bereits viele Aktivitäten im Gange sind um die Wirtschaft erfolgreich in die digitale Zukunft zu führen. „Die Nutzung moderner Technologien ist ein

entscheidender Wettbewerbsvorteil!“, ist Kastner überzeugt. Die Erhebung des Digitalisierungsgrades der Betriebe, Informationsveranstaltungen und Seminare rund um die Themen Digitalisierung und neue Technologien sowie Best Practice-Beispiele, Austausch und Vernetzungsmöglichkeiten rund um die Themen Online-Shopping und Industrie 4.0 sind bereits angelaufen. Die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung einer Kommunikationsplattform zum Ressourcen/ Kapazitätsmanagement der Waldviertler Betriebe sowie eines digitalen Waren- und Dienstleistungskorbs sind in Bearbeitung.

„Der Tourismus 4.0 Coach wird im Waldviertel die Tourismusbetriebe maßgeblich im Bereich Digitalisierung unterstützen“, führt AK-Leiter Mag.(FH) Andreas Schwarzinger in seiner Präsentation aus. Ziel ist es die Tourismusbetriebe Fit für Digitalisierung zu machen. In einem partnerschaftlichen Verhältnis soll ein Netzwerk aufgebaut werden um bedarfsgerecht für die Betriebe das Spektrum der Möglichkeiten aufzuzeigen und Lösungen umzusetzen.

Das Arbeitsprogramm für 2018-2020 wurde vom Büroleiter DI Josef Strummer, NÖ.Regional.GmbH, vorgestellt und umfasst im Bereich Infrastruktur die Bedarfserhebung zum öffentlichen Personen Nahverkehr, die Prozessbegleitung der Planung einer hochrangigen Straßenverbindung im Waldviertel, eine Infokampagne zum Thema Digitalisierung in den Pilotregionen, E-Government sowie die Umsetzung der Waldviertler Wirtschaftsakademie. Das Thema Wald und Holz wird in den kommenden Jahren als Wirtschaftsfaktor positioniert und ein zweijähriges Pilotprojekt zum Thema Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben soll die Potentiale im Waldviertel maßgeblich unterstützen um die Region als Standort noch attraktiver zu machen. „Der einstimmige Beschluss des Arbeitsprogrammes durch die Hauptregionsversammlung ist Auftrag gemeinsam die positive Entwicklung des Waldviertels mit unseren zahlreichen Kooperationspartnern voranzutreiben“, ist DI Strummer überzeugt.







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