Steinakirchen feiert erfolgreichen Gemeinde21-Abschluss
Beim Abschlussabend im Gasthaus Aigner konnten die Anwesenden sich über die umgesetzten Projekte der letzten 4 Jahre und über positive Möglichkeiten zur Zentrumsentwicklung informieren.


Themenpatin Monika Baumann präsentiert stolz die 11 neuen Freizeitwege, die während dem G21-Prozess erarbeitet wurden.
© NÖ.Regional.GmbH/Gerhardter


Nach vier intensiven Jahren im Gemeinde21-Prozess schließt die Marktgemeinde Steinakirchen/Forst den durch die NÖ.Regional.GmbH begleiteten Bürgerbeteiligungsprozess ab und feiert die umgesetzten Projekte. Bei einer Foto-Rückschau auf die letzten Jahre wurden alle umgesetzten und geplanten Projekte von den einzelnen Themenpaten präsentiert. Prozessbegleiterin Miriam Gerhardter gab zudem einen Überblick über die einzelnen Phasen des Prozesses und betonte wie wichtig der Austausch zwischen Gemeindeverwaltung, Gemeindepolitik und Gemeindebevölkerung ist.

Eine Besonderheit des Abends war die Präsentation der neuen Website der Marktgemeinde, die am gleichen Tag brandfrisch online gegangen ist. Um auch für die Jahre nach dem begleiteten Prozess Ideen für die Gemeindeentwicklung zu haben, wurde Wolfgang Alfons von der Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik vom Land Niederösterreich für einen Impulsvortrag eingeladen. Herr Alfons strich die Vorzüge eines kompakten Zentrums hervor und zeigte Möglichkeiten für eine gesteigerte Aufenthaltsqualität im „Wohnzimmer Zentrum“ auf. Die Leitsätze „kurze Wege im Ort“ und „Innen vor Außen“ wurden besonders hervorgehoben.

Alle Anwesenden konnten zum Abschluss der Veranstaltung ihre Lieblingsprojekte bewerten. Die 11 neu geschaffenen bzw. neu beschilderten Freizeitwege bekamen besonders viele Punkte. Bürgermeister Wolfgang Pöhacker sprach dem Arbeitskreis „Freizeit- und Wanderwege“ und allen anderen Engagierten seinen Dank aus. Pöhacker resümierte, dass „der G21-Prozess gut genutzt wurde, um Projekte auf die Bedürfnisse der Bevölkerung zuzuschneiden“. Auch Altbürgermeister Schagerl war anwesend und sprach dem Bürgermeister, der Prozessbegleitung und allen engagierten Personen im G21-Prozess sein Lob aus: „Ihr habt gut zusammengearbeitet, vieles in kurzer Zeit umgesetzt und bewegt.“

Die Landesaktion Gemeinde21 ist der niederösterreichische Weg zur Umsetzung des weltweiten UNO-Programms „Lokale Agenda 21“ und ist an ein umfassendes Förderprogramm gekoppelt. Sie unterstützt die Gemeinden, eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu finden. Prozessbegleitung und Maßnahmenumsetzung erfolgen durch die RegionalberaterInnen der NÖ.Regional.GmbH.







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