Spaß beim Gehen mit dem Pedibus Poysdorf
Seit Schulbeginn arbeitete die Volksschule Poysdorf unter der Leitung der Direktorin Maria Aicher-Kandler und begleitet durch das Mobilitätsmanagement intensiv an der Einrichtung eines Pedibusses. Nun war es soweit und drei Pedibus-Linien nahmen ihren Betrieb auf. Begleitet von engagierten Eltern machte es den Kindern sichtlich Spaß in der Früh zur Fuß zur Schule zu kommen, wie sich Verkehrslandesat Karl Wilfing überzeugen konnte.


Verkehrslandesrat Karl Wilfing (Bildmitte), die Direktorin der Volksschule Poysdorf Dipl.-Päd. Maria Aicher-Kandler (3 von links)und Bürgermeister Thomas Grießl (rechts) inmitten der Pedibus-Kinder sowie der Begleitpersonen und Organisatoren des Projektes.
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„Niederösterreichs Ziel ist es, alle Formen der Mobilität bestmöglich miteinander zu verknüpfen. Daher haben wir erst kürzlich das ‚Mobilitätspaket 2018-2022‘ auf den Weg geschickt. Das Projekt Pedi-Bus fügt sich hier bestens ein und trägt maßgeblich dazu bei, schon im frühen Kindesalter alternativen zum Auto aufzuweisen und zum zu Fuß gehen zu animieren. Den Schulweg gemeinsam, sicher und zu Fuß zurückzulegen, bereichert nicht nur die Erfahrungen der Kinder und erhöht ihre Selbständigkeit, sondern trägt auch zur Lebensqualität in den Gemeinden bei. Es freut mich sehr dass ein Pedibus nun auch in meiner Heimatstadt Poysdorf seinen Betrieb aufnimmt und der Spaß, den die Kinder dabei haben, konnte ich ihnen aus ihren Gesichtern ablesen“, erklärte Verkehrslandesrat Karl Wilfing beim Eintreffen der Schülerinnen und Schüler vor der Volksschule.

Gleich in der ersten Schulwoche wurde das Programm Pedibus den Eltern vorgestellt, die es interessiert aufnahmen. Der Begriff kommt aus dem lateinischen (lat. pes, pedis, m. = Fuß) und bedeutet „Bus auf Füßen“. Eine Gruppe von Kindern kommt täglich auf einer bestimmten Wegstrecke (Linie) zur Schule. Dabei gibt es Haltestellen, an denen jeweils weitere Schüler „zusteigen“ können. Stets werden sie begleitet von einer Aufsichtsperson, die die Kinder auf kritische Punkte entlang der Wegstrecke aufmerksam macht und mit ihnen dabei nebenbei ein sicheres Verhalten im Verkehr einübt.

Die Vorbereitungszeit war durchaus herausfordernd, mussten doch in wenigen Wochen zahlreiche Schritte gesetzt werden, wie z.B.: die Suche nach Begleitpersonen, Festlegung sicherer Routen und der Haltestellen, Einschulung der Begleitpersonen durch die Polizei, Gestaltung und Anbringung der Haltestellentafeln, Ausrüstung der Beteiligten mit Warnwesten und Signalstab und manches mehr.
Durch die gute Zusammenarbeit der Volksschule unter der Schulleiterin Maria Aicher-Kandler mit den Begleitpersonen, der Stadtgemeinde Poysdorf mit Bürgermeister Thomas Grießl und Stadtrat David Jilli und der Polizei klappte dies aber hervorragend. Andreas Zbiral vom Mobilitätsmanagement Weinviertel begleitete das Projekt von Beginn an mit den verschiedensten Unterlagen und Tipps zur Durchführung.

Seit November kommen nun täglich drei Gruppen mit 12 Kindern aus den 1. Klassen gemeinsam zu Fuß zur Volksschule. Es ist geplant diese Routen bis Weihnachten oder Jänner zu begleiten. Schrittweise wird der Pedibus im Laufe des Monats für ALLE Poysdorfer Volksschüler angeboten. Danach soll der Fußweg auch weiterhin und selbstständig von allen Kindern aus Poysdorf zurückgelegt werden.

Das "Mobilitätsmanagement" ist ein Service der NÖ.Regional.GmbH. Es unterstützt die Gemeinden in Niederösterreich in allen Fragen der regionalen Mobilität und ist ihr fachlicher Ansprechpartner vor Ort. Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.GmbH wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.

Das Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.GmbH wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert
Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at







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