25 Jahre Stadterneuerung in Niederösterreich gefeiert
Im Rahmen einer Gala-Veranstaltung wurde am gestrigen Mittwoch-Abend in der Burg Perchtoldsdorf das Jubiläum „25 Jahre Stadterneuerung in Niederösterreich“ gefeiert. Unter den Ehrengästen waren unter anderen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Martin Schuster, Maria Forstner, Obfrau der Dorf- und Stadterneuerung, Hubert Trauner, Leiter der Landeskoordinierungsstelle für Stadterneuerung, Ilse Wollansky, Leiterin der Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik, und Walter Kirchler, Geschäftsführer der NÖ.Regional.GmbH.


Übergabe der Truhe mit der während des „Speed Datings“ gesammelten Ideen für die Zukunft der Stadterneuerung: Hubert Trauner, Leiter der Landeskoordinierungsstelle für Stadterneuerung, Bürgermeisterin Brigitte Ribisch von Laa/Thaya, Ilse Wollansky, Leiterin der Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik, Maria Forstner, Obfrau der Dorf- und Stadterneuerung, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Walter Kirchler, Geschäftsführer der NÖ.Regional.GmbH (v.l.n.r.).
© NLK/Reinberger


Landeshauptfrau Mikl-Leitner bezeichnete die Stadterneuerung im Gespräch mit Moderatorin Birgit Perl als „Erfolgsgeschichte“, die auch in Zukunft fortgeschrieben werden soll. Der „Mehrwert der Stadterneuerung“ sei während der Festveranstaltung „toll herausgearbeitet“ worden, führte Mikl-Leitner „drei zentrale Punkte“ in Bezug auf die Stadterneuerung aus: „Die unglaublich tolle Idee dahinter ist die Hilfe zur Selbsthilfe“, sagte Mikl-Leitner, dass es das Miteinander brauche, damit die vielen Projekte umgesetzt werden könnten. Weiters gehe es darum, „die Chancen zu nutzen, um die Stadt und die Region weiterzuentwickeln“. Und der dritte Punkt sei die Bürgerbeteiligung, bedankte sich die Landeshauptfrau auch bei den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, die Motoren seien, indem sie die Bürgerinnen und Bürger ansprechen und motivieren, mitzumachen.

Die Stadterneuerung in Niederösterreich umfasse 60 Städte und habe viel zur Landesentwicklung beigetragen. Die Städte seien „das pulsierende Herz der gesamten Region“, so Mikl-Leitner. Mit der Dorf- und Stadterneuerung habe man schon viele Lebensadern geschaffen, mit der Digitalisierung wolle man diese Lebensadern stärken.

„Stadterneuerung steht für Nachhaltigkeit, Erhaltung der Lebensqualität, lebendige Zentren, Wertschöpfung und Beteiligung“ – eindrucksvoll aufgearbeitet wurde das während des Festprogramms mit Filmen, Spontan-Interviews im Saal, einer Jugendtheater-Performance „Talk in der Burg“, einer Creative Definition, einem Zentrumsrapp, Philosophieren mit Roland Deyssig und einem „Speed Dating“ zum Thema. Die während des „Speed Datings“ gesammelten Ideen für die Zukunft der Stadterneuerung wurden anschließend an Landeshauptfrau Mikl-Leitner und die Obfrau der Dorf- und Stadterneuerung Maria Forstner übergeben.

Text: NLK Presseinformation

Bei der Aktion „Stadterneuerung in NÖ" entwickeln die BürgerInnen gemeinsam mit Politik und Verwaltung Projekte und setzen diese um. Die NÖ.Regional.GmbH mit den RegionalberaterInnen ist hierbei ein wichtiger Partner. Sie unterstützen die Städte beim gesamten Prozess – bei der Erstellung des Stadterneuerungskonzeptes, beim Strukturaufbau mit Beirat und Arbeitsgruppen, Öffentlichkeitsarbeit sowie Projektentwicklung und –management.

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