Bücher- und Spielekredenz in Kettlasbrunn
Der Verschönerungsverein Kettlasbrunn hat eine alte Kredenz renoviert, und daraus eine Bücher- und Spieleschrank gestaltet. Das Projekt wird durch die Aktion „Stolz auf unser Dorf“ der NÖ Stadt- und Dorferneuerung gefördert. Bei einem kleinen Beisammensein am 22. September wurde die Kredenz befüllt und eröffnet.


Verschönerungsvereinsobfrau Christina Gotschim (1.v.l.) und GR Andrea Hugl (1.v.r) mit den Helfern und Gästen.
© Verschönerungsverein Kettlasbrunn/Gotschim


Seit Mitte Juli haben viele Menschen aus Kettlasbrunn mitgearbeitet, damit das Projekt verwirklicht werden konnte. Eine alte Kredenz wurde geschliffen, gestrichen und dekoriert und ihrem neuen Verwendungszweck als Bücher- und Spieleschrank zugeführt. Auf dem „Milchkammerspitz“ fand sie ihren Platz, dafür wurde gebaggert, betoniert und verglast. Auf dem historischen Boden im Zentrum von Kettlasbrunn stand vor Jahren eine Milchkammer. So wie früher eine Milchkammer ein Ort war, wo man sich nach getaner Arbeit getroffen hat, lädt nun eine kreative Sitzgruppe wieder zum Verweilen ein. Man kann Bücher und Spiele ausborgen und welche bereitstellen, oder sie auch gleich vor Ort lesen und ausprobieren.

Am 22. September fand die Eröffnung statt. Die Obfrau des Verschönerungsvereins Christine Gotschim und Gemeinderätin Andrea Hugl sprachen zu dem Projekt und gaben Auskunft über die Finanzierung und erzählten über die geschichtlichen Hintergründe dieses Platzes. Vizebürgermeister Christian Balon kam mit seiner Familie und las, zur Freude der Gäste, aus dem Lieblingsbuch seiner Kinder. Bei diesem Fest konnte der Schrank in Augenschein genommen und befüllt werden.

Die NÖ.Regional.GmbH begleitet sämtliche Prozesse der Landesaktion „NÖ Dorferneuerung“. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Aktivierung der Bevölkerung, für den eigenen Lebensraum Verantwortung zu übernehmen. Im Rahmen von Bürgerbeteiligungsprozessen werden Projekte entwickelt und umgesetzt, die in einem vorangegangenen Leitbildprozess enthalten sind. Durch einen ganzheitlichen Ansatz soll der ländliche Raum in den Bereichen Soziales, Bildung, Freizeit & Kultur, Wirtschaft, Siedeln, Bauen & Wohnen, Klimaschutz sowie Mobilität & Umwelt gestärkt werden.




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