Alte Schule wird zu neuem Dorfzentrum in Neuruppersdorf
Mit viel Eigenleistung wurde die "Alte Schule" im Zentrum von Neuruppersdorf (Gemeinde Wildendürnbach) zum Dorfzentrum umgebaut. Am 5. August wurde es von Landesrat Stephan Pernkopf eingeweiht. Im Rahmen der Feier ehrte Bürgermeister Herbert Harrach all jene GemeindebürgerInnen, die sich mit ihrem Engagement und ihrer Tatkraft um die Gemeinde verdient gemacht hatten.


LR Pernkopf griff bei der Eröffnung des neuen Dorfzentrums in Neuruppersdorf sogar selbst zur Klarinette.
© NÖ.Regional.GmbH/Hanak


Vor 750 Jahren wurden die Orte Wildendürnbach und Neuruppersdorf erstmals urkundlich erwähnt. Das alleine wäre schon Grund genug für eine Feier, jedoch gab es noch zwei weitere Anlässe: die Eröffnung des neuen Dorfzentrums durch Landesrat Stephan Pernkopf und die Präsentation der neuen Gemeindechronik. Allesamt Projekte, die im Rahmen des laufenden Gemeinde21-Prozesses, der durch Edwin Hanak, Regionalberater der NÖ.Regional.GmbH begleitet wird, umgesetzt wurden.

Im Jahr 2014 entschied sich die Bevölkerung im Rahmen einer Volksbefragung für den Erhalt der 136 Jahre alten Volksschule anstelle eines teureren Neubaus. Das ortsbildprägende Gebäude, in dem viele NeuruppersdorferInnen die Schulbank gedrückt hatten, wurde bautechnisch saniert und zu einem multifunktionalen Dorfzentrum ausgebaut - natürlich barrierefrei mit Aufzug.

Bürgermeister Herbert Harrach: „Das neue Dorfzentrum bietet Raum für Versammlungen. Menschen können hier private Feste feiern und die Jugend hat hier Platz gefunden“

Im Erdgeschoss wurde ein Jugendzentrum eingerichtet und im ersten Stock steht Vereinen ein großer Veranstaltungsraum zur Verfügung samt Cateringküche und entsprechender Sanitärräume zur Verfügung. Auch die Gemeindekanzlei konnte untergebracht werden. Dank der enormen Eigenleistung der Bevölkerung wurde das Projekt kostengünstig und fristgerecht fertiggestellt.

Die Landesaktion Gemeinde21 ist der niederösterreichische Weg zur Umsetzung des weltweiten UNO-Programms „Lokale Agenda 21“ und ist an ein umfassendes Förderprogramm gekoppelt. Sie unterstützt die Gemeinden, eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu finden. Prozessbegleitung und Maßnahmenumsetzung erfolgen durch die RegionalberaterInnen der NÖ.Regional.GmbH.







Ansprechperson
Dipl.-Ing. Edwin Hanak

2225 Zistersdorf
Hauptstraße 31
+43 2532 2818 18
Mail
NÖ.Regional.GmbH
Josefstraße 46a/5 (Eingang Kranzbichlerstraße 24)
3100 St. Pölten