G21-Stammtisch: Traisen gab Einblicke in das Erfolgsgeheimnis
Jedes Jahr lädt eine erfolgreiche Gemeinde21-Gemeinde zum Stammtisch. Am 5. August war Traisen Gastgeber. Wer kam, erhielt interessante Anregungen, wie man mit Projektpaten, Markenpositionierung und Kommunikationsdrehscheiben die Landesaktion für eine bürgernahe und beeindruckende Gemeindeentwicklung nutzen kann.


Der Traisener Bürgermeister Labg Herbert Thumpser lud in Kooperation mit der NÖ.Regional.GmbH (Büroleiterin NÖ-Mitte Sabine Klimitsch) zum G21-Stammtisch.
© NÖ.Regional.GmbH


Alle Gäste wie auch der Leiter der Landesgeschäftsstelle für Dorferneuerung, DI Bernhard Haas, konnten sich von der guten Arbeit der Marktgemeinde Traisen der letzten 12 Jahre überzeugen. Das Hauptprojekt der Gemeinde21 stand am Anfang der Besichtigung: Traisen hatte sich intensiv mit der Ortskernbelebung, schwerpunktmäßig dem Rathausplatz, auseinandergesetzt. In zahlreichen Arbeitsgruppentreffen wurden Pläne geschmiedet. Kernteamleiter GGR Herbert Pradl schmunzelnd: „Es gibt nichts, das mehr zu Diskussionen Anlass gibt, als Farbgebung und Bepflanzung“.

Ein weiteres Erfolgsprojekt der Marktgemeinde ist die „Kommunikationsdrehscheibe Rathausplatz“. 2016 gewann Traisen damit den Projektwettbewerb der NÖ Dorf- und Stadterneuerung in der Kategorie „Siedeln, Bauen und Wohnen“. Die Stammtisch-BesucherInnen zeigten sich davon, aber auch von der intensiven Projektarbeit allgemein sehr beeindruckt: beispielhaft dafür ist auch der Voralpenvogelweg, ein Projekt, das von der Idee bis zur Umsetzung von BürgerInnen organisiert worden ist.

Was ist das Erfolgsgeheimnis Traisens? „Jedes Projekt hatte seine/n Paten oder Patin – das hat maßgeblich zum Erfolg beigetragen“, ist Vizebürgermeister Karl Slama überzeugt. Das weiß er aus eigener Erfahrung, da er selbst Leiter einer Gruppe war, die den „Weltmeister Fitnessweg“ ausgearbeitet hat.

Eine Designlinie, die die Positionierung „Tor zu den Voralpen“ widerspiegelt, der Kräutergarten beim Campingplatz und der Veranstaltungsreigen im „Jahr des Drachen“ komplettieren die Projektbilanz Traisens seit 2013. „Natürlich haben wir noch einige Projekte in Vorbereitung – es soll ja ständig etwas weitergehen!“, so Pradl: „Ohne die Gemeinde21 würde Traisen wahrscheinlich heute anders aussehen“.

Das Beispiel Traisens soll auch für die neuen G21-Gemeinden Ansporn sein, gemeinsam mit den BürgerInnen an der Weiterentwicklung der Gemeinden zu arbeiten. Die RegionalberaterInnen der NÖ.Regional.GmbH unterstützen sie dabei prozessbegleitend.

Die Landesaktion Gemeinde21 ist der niederösterreichische Weg zur Umsetzung des weltweiten UNO-Programms „Lokale Agenda 21“ und ist an ein umfassendes Förderprogramm gekoppelt. Sie unterstützt die Gemeinden, eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und BürgerInnen zu finden. Prozessbegleitung und Maßnahmenumsetzung erfolgen durch die RegionalberaterInnen der NÖ.Regional.GmbH.




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Dipl.-Ing.in Sabine Klimitsch

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